S 16 - Plakate und Flugblätter (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> S - Sammlungen
1768-1768
Die Sammlung enthält sowohl Einzelerwerbungen als auch Stücke aus WWA-Beständen, die aus konservatorischen Gründen aus ihrem ursprünglichen Aktenzusammenhang herausgelöst worden sind. rund 600 Stück 1. Politische Plakate, Flugblätter, Bekanntmachungen u.a.: Bekanntmachung des Direktoriums der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie betr. die Sicherheit der Eisenbahn 1838; Revolution 1848/49; "Der Emigrant" 1867; Sedan-Feier 1872; Erinnerung an Varus-Schlacht 1875; Haus- und Grundbesitzer in Hagen 1883; Sitzungssaal Deutscher Reichstag 1892; Otto von Bismarck 1890/1898; Prämien für Flachs 1900; Kanalvorlage 1901; Werbung für Schneiderhandwerk um 1908; Nationalflugspende 1910; Kriegsanleihen im Ersten Weltkrieg; "Was England will" 1914; Aufruf an Dortmunder Arbeiter 1915; Merkblatt für Kriegsteilnehmer 1915; Deutscher U-Boot-Verein 1916; Eisenbahn-Fahrpläne 1917/18 und 1928; "Kohle ist Brot" 1919; Kommunalisierung 1921; Ruhrbesetzung und Ruhrkampf 1923, "Entrechtung der Sparer" 1923; Gemeinde-Bestimmungsrecht 1925; Aufruf gegen Reparationen und Versailler Vertrag 1928; Sozialpolitik 1929; Deutsche Liga der freien Wohlfahrtspflege 1931; Kartoffel-Einkellerung 1935; Winterhilfswerk 1939/40; Luftfahrt-Ingenieure 1941; Sabotage 1943; "Hitlers Freunde über Hitler" 1946; Tuberkulose 1948; Einkauf im Einzelhandel 1958; Kinderhilfswerk im Siegerland 1958/60; Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz 1965. 2. Arbeitswelt u.a.: Eisenindustrie und Zölle 1877; Deutscher Metallarbeiter-Verband, Ortsgruppe Bielefeld 1903; Tarifverträge und Lohnordnungen für den Ruhrbergbau 1919, Unfallschutz und Arbeitssicherheit (Reichsarbeitsverwaltung, Unfallverhütungsbild GmbH, Deutsche Bundesbahn u.a.m.) 1920-1980; Lehrlingseinstellung 1934; Zechenbetriebsordnungen Harpener Bergbau-AG 1934-1939; Kraft durch Freude / Schönheit der Arbeit 1935; Demontage nach dem Zweiten Weltkrieg; Werksspionage um 1950; Reisen von Gastarbeitern um 1960; Bekanntmachungen der Ruhrknappschaft ca. 1940-1955; Milchstreik 1955; 3. Firmenwerbung u.a.: Carl Schliessmann (Mainz-Castel): Gartenmöbel 1878; Fr. Rotmann (Burgsteinfurt): Tabak; Norddeutscher Lloyd (Bremen): Schiffahrt 1872; Gust. Böcker Nachf. (Münster): Dampf-Färberei und Wäscherei um 1885; A. Heimbürger (Münster): Heilmittel um 1885; C.H. Williams Simla: Pianofortefabrik um 1885; Gebr. Stollwerck (Köln): Schokolade um 1900; Julius Cronenberg oH (Arnsberg): Sensen um 1900; E.F. Elmendorf (Gütersloh-Isselhorst): Korn/Steinhäger um 1910; Bechhof & Co. (Bottrop): Warenhaus um 1910; Franz Boente (Recklinghausen): Spirituosen um 1915; Plakate des Graphikers Max Aurich für zahlreiche Dortmunder Firmen um 1925; Westfälische Drahtindustrie (Hamm) um 1925; Rheinisch-Westfälisches Kohlen-Syndikat (Essen) um 1925; "Shell überall" 1927; F.A. Brockhaus (Leipzig): Verlag 1927; Rheinmetall (Düsseldorf) 1927; Vereinigte Stahlwerke AG (Düsseldorf) 1927; Carl Zeiss (Jena) 1927; Anker-Werke AG (Bielefeld): Rechnungs- und Kassenmaschinen, Fahrräder 1930ff.; H.W. Schlichte (Steinhagen): Spirituosen 1860, 1900ff.; Dürkoppwerke AG (Bielefeld): Nähmaschine um 1928; Brauerei Volbracht (Vlotho): Bier um 1930; Bürgerliches Brauhaus Rose & Co. (Wulfen i.W.): Spirituosen um 1930; Delius-Segeltuche (Versmold) 1935; Göricke-Werke AG (Bielefeld): Fahrräder, Motorräder; Gebr. Crüwell (Bielefeld): Tabak; J.W. Zanders (Bergisch Gladbach): Papier, 1935; Juno: Herde um 1935; Progas GmbH (Dortmund): Gas um 1940; VARTA-Batterie AG (Hagen/Berlin/Hannover): Batterien 1950ff; Gebr. Hettlage KG (Münster): Kleidung, Diebe im Einzelhandel 1950ff; Fri-Pom (Werl): Pommes frites um 1955; Dortmunder Hansa-Brauerei AG um 1955; Meister-Werke Erhard Doppelt (Bielefeld): Motorräder um 1955; Deutsche Kohlenbergbau-Leitung 1946ff.; Modenschau 1952; Daimon GmbH (Köln): Batterien um 1970; Flughafen Dortmund 1994/95; Werbung für Ruhrkohlen 1929-1933; F. Athmer (Schwagsdorf): Sensen o.D. 4. Ausstellungs- und Veranstaltungsplakate Es handelt sich in der Regel um Plakate zu Ausstellungen im Ruhrgebiet und/oder mit Bezug auf die Wirtschaftsgeschichte in Westfalen und Lippe nach 1980 sowie um Plakate zu Ausstellungen des Westfälischen Wirtschaftsarchivs nach 1980. u.a.: Carl Ahlemannsche Kunst- und Modellhut-Ausstellung in Leipzig 1887; Westfälisch-Lippische Handwerks- und Gewerbeschau 1925; Reichsausstellung Deutscher Wein 1925; Prager Internationale Mustermesse 1925/26; Türkische Warenausstellung in Hamburg 1926; Reichs-Handwerkswoche Paderborn 1931; Veranstaltungen im "Haus der Technik" (Essen), u.a. Gottfried Feder, Erhard Milch 1933-1935 und 1953ff.; Veranstaltungen der Volkshochschule Essen 1947ff.; Kohlenbergbau 1950; Funkausstellung Rundfunk Müller (Bad Lippspringe) 1951; Atomindustrie 1955. 5. Sonstiges u.a.: Verbesserter Contoir-Calender, 1768; Almanach auf das Jahr 1773, 1772; Gesundheits- und Hygieneartikel 1930-1940; Flugreisen 1958.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ