Vormbaumschule in Petershagen (Bestand)
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D 9 Petershagen 1
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik) >> 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe >> 1.2. Regierungsbezirk Minden (1816-1947), Regierungsbezirk Detmold (seit 1947) >> 1.2.1. Verwaltung >> 1.2.1.14. Unterrichtsverwaltung, Bildungseinrichtungen
1874-1956
Lehrerseminar Petershagen (Verwaltung, Zeugnisse, Bausachen); Allgemeine Verwaltung; Lehrpläne und Unterrichtsgestaltung; Aufnahme von Schülern, Versetzungen, Prüfungen und Disziplinarsachen; Schülerangelegenheiten.
Bestandsgeschichte: 1831 Lehrerseminar Petershagen; 1922 erste Aufbauklassen am Seminar; 1924 Anerkennung als "Höhere Lehranstalt in Entwicklung"; 1925 Auflösung des Seminars und Benennung der neuen Aufbauschule in "Vormbaumschule"; 1928 Anerkennung der Lehranstalt als "Deutsche Oberschule in Aufbauform"; ab 1955 Aufbaugymnasium; 1974 kommunalisiert und umbenannt in "Städtisches Gymnasium Petershagen".
Form und Inhalt: Die Geschichte der Vormbaumschule (heute neusprachliches Gymnasium i. E., Aufbaugymnasium und naturwissenschaftliches Gymnasium in Aufbauform) beginnt Ostern 1922 mit der Einrichtung einer Aufbauklasse (Untertertia) am Lehrerseminar Petershagen, einer ursprünglich privaten, dann staatlichen Anstalt, die 1925 aufgelöst wurde. Die Akten des aufgelösten Seminars verblieben zum Teil in der Aufbauschule, zum Teil mussten sie an die Staatliche Auskunftstelle für Schulwesen in Berlin-Schöneberg und an das Provinzial-Schulkollegium in Münster abgegeben werden. Dabei handelt es sich um Akten aus der Zeit 1830 bis 1925.
1925 erhielt die Aufbauschule (Typ "Deutsche Oberschule") den Namen "Vormbaumschule". Ihre Aktenüberlieferung dürfte weitgehend vollständig sein. Kriegsverluste scheinen nicht vorzuliegen. Das bestehende Registraturschema (die Signaturen sind kombiniert aus Großbuchstaben und Ziffern) konnte bei der Verzeichnung nicht verwertet werden, da die Akten bis auf wenige Ausnahmen keine Titel besaßen und ein Registraturplan nicht mehr vorhanden war.
Detmold im Mai 1972
gez. Veddeler
Bestandsgeschichte: 1831 Lehrerseminar Petershagen; 1922 erste Aufbauklassen am Seminar; 1924 Anerkennung als "Höhere Lehranstalt in Entwicklung"; 1925 Auflösung des Seminars und Benennung der neuen Aufbauschule in "Vormbaumschule"; 1928 Anerkennung der Lehranstalt als "Deutsche Oberschule in Aufbauform"; ab 1955 Aufbaugymnasium; 1974 kommunalisiert und umbenannt in "Städtisches Gymnasium Petershagen".
Form und Inhalt: Die Geschichte der Vormbaumschule (heute neusprachliches Gymnasium i. E., Aufbaugymnasium und naturwissenschaftliches Gymnasium in Aufbauform) beginnt Ostern 1922 mit der Einrichtung einer Aufbauklasse (Untertertia) am Lehrerseminar Petershagen, einer ursprünglich privaten, dann staatlichen Anstalt, die 1925 aufgelöst wurde. Die Akten des aufgelösten Seminars verblieben zum Teil in der Aufbauschule, zum Teil mussten sie an die Staatliche Auskunftstelle für Schulwesen in Berlin-Schöneberg und an das Provinzial-Schulkollegium in Münster abgegeben werden. Dabei handelt es sich um Akten aus der Zeit 1830 bis 1925.
1925 erhielt die Aufbauschule (Typ "Deutsche Oberschule") den Namen "Vormbaumschule". Ihre Aktenüberlieferung dürfte weitgehend vollständig sein. Kriegsverluste scheinen nicht vorzuliegen. Das bestehende Registraturschema (die Signaturen sind kombiniert aus Großbuchstaben und Ziffern) konnte bei der Verzeichnung nicht verwertet werden, da die Akten bis auf wenige Ausnahmen keine Titel besaßen und ein Registraturplan nicht mehr vorhanden war.
Detmold im Mai 1972
gez. Veddeler
12 Kartons = 59 Archivbände 1874-1956. - Findbuch: D 9 Petershagen 1.
Bestand
German
50 Jahre Gymnasium Petershagen. Festschrift 1976, Petershagen 1976; Becker, Paul, "Begabung, Kraft und Gesundheit", Aufbauschulen. Zur Geschichte des höheren Schulwesens, in: Jahrbuch Westfalen 1996. Münster 1996, S. 164-173; Großmann, Karl (Hg.), Das Lehrerseminar zu Petershagen 1831-1925. Festschrift zur Jahrhundertfeier 1931, Petershagen 1931.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.2. Regierungsbezirk Minden (1816-1947), Regierungsbezirk Detmold (seit 1947) (Tektonik)
- 1.2.1. Verwaltung (Tektonik)
- 1.2.1.14. Unterrichtsverwaltung, Bildungseinrichtungen (Tektonik)
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