Die Bestrafung von Fornikationsfällen bzw. die Konsistorialgerechtsame der adeligen Gerichte, hier die Fälle Patrimonialgerichts Unterlangenstadt der von Redwitz gegen das Landgericht Kronach (Untersuchung der Schwängerungssache Sebastian Fischer / Kunigunde Wagner) sowie des Patrimonialgerichts Burggrub der Freiherren Schenk von Stauffenberg gegen das Landgerichts Memmelsdorf
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Die Bestrafung von Fornikationsfällen bzw. die Konsistorialgerechtsame der adeligen Gerichte, hier die Fälle Patrimonialgerichts Unterlangenstadt der von Redwitz gegen das Landgericht Kronach (Untersuchung der Schwängerungssache Sebastian Fischer / Kunigunde Wagner) sowie des Patrimonialgerichts Burggrub der Freiherren Schenk von Stauffenberg gegen das Landgerichts Memmelsdorf
Hofgericht Bamberg Nr. 37
K 100/II, Nr. 1670
Hofgericht Bamberg
Hofgericht Bamberg >> Aktenplan Gerichtsbehörden >> Aktenplan Hofgericht Bamberg >> 1. Verwaltungsorganisation >> 1.2 Gerichtsorganisation und Verfahrensfragen
1806-1808
Akten
deutsch
Schenk von Stauffenberg, Freiherren
Redwitz, Freiherren von
Burggrub, Patrimonialgericht
Unterlangenstadt, Patrimonialgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:35 MESZ