Nachlaß Thora von der Decken (Priorin Kloster Neuenwalde) (Bestand)
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NLA ST, ARL 25
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.4 Ritterschaftliches Archiv
1620-2002
Bestandsgeschichte: Thora von der Decken wurde am 05.12.1921 in Freiburg als 2. von 12 Kindern geboren. Ihre Eltern waren Burchard-Friedrich und Asta von der Decken (geb. von Heyden) auf Ritterhof in Kehdingen. Sie wuchs mit ihren Geschwistern auf dem Gut Ritterhof auf und absolvierte später eine Ausbildung zur Ärztin. Nach dem Ende ihrer Tätigkeit in Bonn zog sie ins Kloster Neuenwalde.
Am 29.01.1988 wurde sie zur Priorin des Klosters Neuenwalde gewählt. Dieses Amt übte sie mit großer Begeisterung über fast 2 Jahrzehnte aus. Im Kloster und im Dorf Neuenwalde genoß sie große Anerkennung. Im Jahre 2007 legte sie ihr Amt aus Altersgründen nieder. Zu ihrer Nachfolgerin wurde ihre Schwester, Veronika von der Decken gewählt.
Aus der Amtszeit der Priorin Thora von der Decken hat sich ein umfangreicher Schriftwechsel mit der Ritterschaft in Stade und anderen erhalten, der über das Alltagsleben im Kloster mit allen anfallenden Vorkommnissen Auskunft gibt. Auch über die Aufnahmen und Sterbefälle der Konventualinnen gibt der Nachlaß Auskunft. Lange war Thora von der Decken eine der Herausgeberinnen der Decken-Blätter, was sich ebenso im Nachlaß niederschlägt wie ihr Interesse an der Geschichte der Familie von der Decken überhaupt. Überaus interessant ist das Tagebuch des Klosters, in denen die Priorinnen jeweils eine Art Jahresbericht hinterlassen haben. Auch ein Photoalbum mit Aufnahmen des Klosters und der Klosterdamen ist hier besonders zu erwähnen.
Am 26.03.2012 verstarb Thora von der Decken als Alt-Priorin in Neuenwalde, wo sie auch beigesetzt wurde.
Thomas Fenner
Stade im Oktober 2014
Literatur:
Decken, Christiane v.d.
Thora - Ritterhof : ein Nachruf, In: Blätter der Familie von der Decken Nr. 72, 2013 (S. 9)
Dirk Behrens
Kloster Neuenwalde : zur Geschichte des ehemaligen Nonnenklosters und heutigen Damenstiftes Neuenwalde sowie der Heilig-Kreuz-Kirche in Neuenwalde
Stade, 2008
Heinrich Rüther
Urkundenbuch des Klosters Neuenwalde
Hannover, 1905
Hinners, Hans-Joachim:
Familienbuch des alten Klosterortes Neuenwalde : die Einwohner der Dörfer Neuenwalde, Krempel und Hymendorf von 1681 bis 1900
Neuenwalde, 1998
Seitz, Berit:
Frauenleben : Geschichte und Geschichten rund um das Kloster Neuenwalde
Bremerhaven, 2018
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
vollständig verzeichnet
Am 29.01.1988 wurde sie zur Priorin des Klosters Neuenwalde gewählt. Dieses Amt übte sie mit großer Begeisterung über fast 2 Jahrzehnte aus. Im Kloster und im Dorf Neuenwalde genoß sie große Anerkennung. Im Jahre 2007 legte sie ihr Amt aus Altersgründen nieder. Zu ihrer Nachfolgerin wurde ihre Schwester, Veronika von der Decken gewählt.
Aus der Amtszeit der Priorin Thora von der Decken hat sich ein umfangreicher Schriftwechsel mit der Ritterschaft in Stade und anderen erhalten, der über das Alltagsleben im Kloster mit allen anfallenden Vorkommnissen Auskunft gibt. Auch über die Aufnahmen und Sterbefälle der Konventualinnen gibt der Nachlaß Auskunft. Lange war Thora von der Decken eine der Herausgeberinnen der Decken-Blätter, was sich ebenso im Nachlaß niederschlägt wie ihr Interesse an der Geschichte der Familie von der Decken überhaupt. Überaus interessant ist das Tagebuch des Klosters, in denen die Priorinnen jeweils eine Art Jahresbericht hinterlassen haben. Auch ein Photoalbum mit Aufnahmen des Klosters und der Klosterdamen ist hier besonders zu erwähnen.
Am 26.03.2012 verstarb Thora von der Decken als Alt-Priorin in Neuenwalde, wo sie auch beigesetzt wurde.
Thomas Fenner
Stade im Oktober 2014
Literatur:
Decken, Christiane v.d.
Thora - Ritterhof : ein Nachruf, In: Blätter der Familie von der Decken Nr. 72, 2013 (S. 9)
Dirk Behrens
Kloster Neuenwalde : zur Geschichte des ehemaligen Nonnenklosters und heutigen Damenstiftes Neuenwalde sowie der Heilig-Kreuz-Kirche in Neuenwalde
Stade, 2008
Heinrich Rüther
Urkundenbuch des Klosters Neuenwalde
Hannover, 1905
Hinners, Hans-Joachim:
Familienbuch des alten Klosterortes Neuenwalde : die Einwohner der Dörfer Neuenwalde, Krempel und Hymendorf von 1681 bis 1900
Neuenwalde, 1998
Seitz, Berit:
Frauenleben : Geschichte und Geschichten rund um das Kloster Neuenwalde
Bremerhaven, 2018
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
vollständig verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ