Leichenprozession und Beisetzung des Kurfürsten Johann Georg I. (5. März 1585 - 8. Oktober 1656)
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10006 Oberhofmarschallamt, Nr. C, Nr. 08 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10006 Oberhofmarschallamt
10006 Oberhofmarschallamt >> 1. Akten >> 1.03. Begräbnisse und Trauerzeremonien (C)
1656
Enthält u. a.: Gedruckte Leichenpredigt (Bl. 1a).- Anordnung zur Prozession aus dem Kirchsaal in die Schlosskirche (Bl. 1b).- Prozession vom Schloss in die Kreuzkirche und von dort vor das Wilsdruffer Tor (Bl. 24).- Prozession nach Freiberg in den Dom (Bl. 36).- Schreiben an die Hofmarschälle und das Oberkonsistorium wegen der Trauer (Bl. 86).- Ankunft fürstlicher Personen und Gesandter und deren Abholung zur Audienz (Bl. 101).- Fourierzettel des Herzogs Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg (Bl. 138), des schwedischen Gesandten Steno Bielke Freiherr zu Koepo (Bl. 139), des Herzogs August von Sachsen (Bl. 139), der Herzogin Anna Maria von Sachsen, geb. Herzogin von Mecklenburg (Bl. 140b), des Herzogs Christian von Sachsen (Bl. 141) und seiner Ehefrau (Bl. 142), des Herzogs Adolph von Schleswig-Holstein (Bl. 142b), des Herzogs Moritz von Sachsen (Bl. 143), der Herzogin Maria Elisabeth von Schleswig-Holstein (Bl. 144b), des Herzogs Friedrich Wilhelm von Sachsen (Bl. 145b), der Herzogin Magdalena Sybilla von Sachsen (Bl. 146b), des Markgrafen Georg Albrecht von Brandenburg (Bl. 147b), des Fürsten Johann von Anhalt-Zerbst (Bl. 148b), des Fürsten Johann Kasimir von Anhalt-Dessau (Bl. 149b), des brandenburgischen Gesandten Raban von Cannstein (Bl. 150b), des Gesandten des Landgrafen von Hessen-Kassel Johann Dietrich Freiherr von Kunowitz (Bl. 151), des Gesandten des Fürsten von Hessen-Darmstadt Hofmeister Tietto (Bl. 151b), des Gesandten des Fürsten von Mecklenburg Joachim Friedrich Ganns (Bl. 152), des Gesandten des Herzogs von Sachsen-Gotha Veit Ludwig von Seckendorf (Bl. 152b), des Gesandten des Herzogs Eberhard von Württemberg Moritz Freiherr von und zu Cronegg und des Gesandten der Herzoginnen Antonia und Anna Johanna von Württemberg David Fritsch (Bl. 153).- Dienstwartung bei den fürstlichen Personen und Gesandten (Bl. 155).- Memorialia wegen der Beisetzung (Bl. 162).- Fourierzettel nach Freiberg des Hofstaats der verstorbenen Kurfürstin (Bl. 253), der kurfürstlichen Witwe (Bl. 257b), des Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen (Bl. 259), der Kurfürstin von Sachsen (Bl. 261b), des Herzogs Johann Georg III. von Sachsen (Bl. 263b), der Geheimen Räte und Kanzleibediensteten (Bl. 264b), der Artillerieangehörigen und des Bauamts (Bl. 265b) sowie der Offiziere der Leibgarde (Bl. 266b).- Wachen beim Leichnam (Bl. 268).- Ausgaben für die Geistlichkeit, Trauerkleidung, Bekleidung der Gemächer und die Verpflegung der Trauergäste (Bl. 299b, 312, 444, 571-595).- Nachricht über das Ablegen der Trauer (Bl. 599).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.03 Hofbehörden 1485 - 1831 (Tektonik)
- Oberhofmarschallamt (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.03. Begräbnisse und Trauerzeremonien (C) (Gliederung)