Ankunft, Empfang und Aufenthalt Prinz Philipps II. von Spanien, des Sohns Kaiser Karls V., im Herzogtum Württemberg.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 80 Bü 209
A 80 II Bü 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 80 Kaiser und Könige
Kaiser und Könige >> II. Reisen von Angehörigen des kaiserlichen Hauses durch Württemberg >> Akten
1549
Enthält:
1. Instruktion bezüglich der Anfragen und Werbungen bei Philipp II. und seinem Feldherrn, dem Herzog von Alba (12. Februar 1549).
2. Bedenken der Räte hinsichtlich des Empfangs Philipps II. (s. d.).
3. Kredenzschreiben an den Herzog von Alba (12. Februar 1549).
4. Instruktion für Anfragen an Herzog Wilhelm IV. von Bayern und seinen Sohn, Herzog Albrecht V. von Bayern (12. Februar 1549).
5. Bericht der württembergischen Gesandten Graf Konrad von Tübingen, Graf Sebastian von Helfenstein, Ludwig von Frauenberg und Balthasar Eislinger über ihre Audienz bei Prinz Philipp II. (18. Februar 1549).
6. Bericht (Relation) der württembergischen Gesandten Graf Konrad von Tübingen, Graf Sebastian von Helfenstein, Ludwig von Frauenberg und Balthasar Eislinger über ihren Empfang in München und die Pläne Prinz Philipps II., in das Herzogtum Württemberg zu reisen (22. Februar 1549).
7. Quartierliste (Furierzettel) mit Aufstellung der Reisebegleiter Prinz Philipps II. (s. d.).
8. Bericht des Bürgermeisters Georg Besserer über die vermutete Ankunft Prinz Philipps II. in Ulm (24. Februar 1549).
9. Bericht des Bürgermeisters Georg Besserer, dass Prinz Philipp II. am folgenden Tag in Ulm ankommen werde (26. Februar 1549).
10. Instruktion für Grafen, Freiherren und andere Adlige, Prinz Philipp II. an der Grenze zu empfangen (27. Februar 1549).
11. Verzeichnis mit drei Themen, mit denen Prinz Philipp II. bei seinem Vater, Kaiser Karl V., Fürbitte leisten soll (in französischer Sprache) (26. Februar 1549).
12. Bericht des Ulmer Bürgermeisters Georg Besserer über die geplante Abreise des Prinzen Philipp II. aus Ulm am 28. Februar 1549 (s. d.).
13. Entschuldigungsschreiben Hans Herters bezüglich seines Fernbleibens (28. Februar 1549).
14. Bericht der Abgesandten, dass Prinz Philipp II. sie nicht alle, sonder nur zwei von ihnen im Gefolge ("in comitatu") haben wolle (2. März 1549).
15. Befehl Herzog Ulrichs von Württemberg, dass die drei Grafen Konrad von Tübingen, Sebastian von Helfenstein und Wolf von Löwenstein sowie der Herr von Hewen heimziehen sollen, und die restlichen drei von Adel, Wilhelm von Massenbach, Ludwig von Frauenberg und Bernhard vom Stein und Kanzler Johann Fessler bei Prinz Philipp II. bleiben sollen, dazu Hinweis Herzog Ulrichs auf seine Feindschaft mit Johann Lier zu Berkheim, einem Begleiter des Prinzen (2. März 1549).
16. Antwort Prinz Philipps II. auf die bei Karl V. zu bewerbenden drei Themen (3. März 1549).
17. Bericht der Gesandten, dass Johann Lier zu Berkheim kein Gegner Herzog Ulrichs sein soll (4. März 1549).
18. Antwort Herzog Ulrichs an seine Gesandten, dass sie richtigerweise mit Reichsvizekanzler Georg Sigmund Seld nichts bezüglich Johann Liers zu Berkheim verhandelt haben (4. März 1549).
19. Bericht der zum Geleit abgestellten Deputierten hinsichtlich der Antwort Prinz Philipps II. auf die drei Artikel und wie er sich für Empfang und Geleit bedankt habe (5. März 1549).
20. Befehl Herzog Ulrichs, auf die geworbenen Themen bei Prinz Philipp II., dem Bischof von Trient, Cristoforo Madruzzo, dem Herzog von Alba und dem Reichsvizekanzler Georg Sigmund Seld um Antwort zu bitten (2. April 1549).
1. Instruktion bezüglich der Anfragen und Werbungen bei Philipp II. und seinem Feldherrn, dem Herzog von Alba (12. Februar 1549).
2. Bedenken der Räte hinsichtlich des Empfangs Philipps II. (s. d.).
3. Kredenzschreiben an den Herzog von Alba (12. Februar 1549).
4. Instruktion für Anfragen an Herzog Wilhelm IV. von Bayern und seinen Sohn, Herzog Albrecht V. von Bayern (12. Februar 1549).
5. Bericht der württembergischen Gesandten Graf Konrad von Tübingen, Graf Sebastian von Helfenstein, Ludwig von Frauenberg und Balthasar Eislinger über ihre Audienz bei Prinz Philipp II. (18. Februar 1549).
6. Bericht (Relation) der württembergischen Gesandten Graf Konrad von Tübingen, Graf Sebastian von Helfenstein, Ludwig von Frauenberg und Balthasar Eislinger über ihren Empfang in München und die Pläne Prinz Philipps II., in das Herzogtum Württemberg zu reisen (22. Februar 1549).
7. Quartierliste (Furierzettel) mit Aufstellung der Reisebegleiter Prinz Philipps II. (s. d.).
8. Bericht des Bürgermeisters Georg Besserer über die vermutete Ankunft Prinz Philipps II. in Ulm (24. Februar 1549).
9. Bericht des Bürgermeisters Georg Besserer, dass Prinz Philipp II. am folgenden Tag in Ulm ankommen werde (26. Februar 1549).
10. Instruktion für Grafen, Freiherren und andere Adlige, Prinz Philipp II. an der Grenze zu empfangen (27. Februar 1549).
11. Verzeichnis mit drei Themen, mit denen Prinz Philipp II. bei seinem Vater, Kaiser Karl V., Fürbitte leisten soll (in französischer Sprache) (26. Februar 1549).
12. Bericht des Ulmer Bürgermeisters Georg Besserer über die geplante Abreise des Prinzen Philipp II. aus Ulm am 28. Februar 1549 (s. d.).
13. Entschuldigungsschreiben Hans Herters bezüglich seines Fernbleibens (28. Februar 1549).
14. Bericht der Abgesandten, dass Prinz Philipp II. sie nicht alle, sonder nur zwei von ihnen im Gefolge ("in comitatu") haben wolle (2. März 1549).
15. Befehl Herzog Ulrichs von Württemberg, dass die drei Grafen Konrad von Tübingen, Sebastian von Helfenstein und Wolf von Löwenstein sowie der Herr von Hewen heimziehen sollen, und die restlichen drei von Adel, Wilhelm von Massenbach, Ludwig von Frauenberg und Bernhard vom Stein und Kanzler Johann Fessler bei Prinz Philipp II. bleiben sollen, dazu Hinweis Herzog Ulrichs auf seine Feindschaft mit Johann Lier zu Berkheim, einem Begleiter des Prinzen (2. März 1549).
16. Antwort Prinz Philipps II. auf die bei Karl V. zu bewerbenden drei Themen (3. März 1549).
17. Bericht der Gesandten, dass Johann Lier zu Berkheim kein Gegner Herzog Ulrichs sein soll (4. März 1549).
18. Antwort Herzog Ulrichs an seine Gesandten, dass sie richtigerweise mit Reichsvizekanzler Georg Sigmund Seld nichts bezüglich Johann Liers zu Berkheim verhandelt haben (4. März 1549).
19. Bericht der zum Geleit abgestellten Deputierten hinsichtlich der Antwort Prinz Philipps II. auf die drei Artikel und wie er sich für Empfang und Geleit bedankt habe (5. März 1549).
20. Befehl Herzog Ulrichs, auf die geworbenen Themen bei Prinz Philipp II., dem Bischof von Trient, Cristoforo Madruzzo, dem Herzog von Alba und dem Reichsvizekanzler Georg Sigmund Seld um Antwort zu bitten (2. April 1549).
Archivale
Álvarez de Toledo y Pimentel, Fernando; Herzog von Alba, 1507-1582
Frauenberg, Ludwig von; Rat, Obervogt, vor 1532-1584
Helfenstein, Sebastian von; Graf, 1521-1564
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Lier zu Berkheim, Johann; Truchsess
Löwenstein, Wolfgang von; Graf, um 1549-1610
Tübingen, Konrad von; Pfalzgraf, Obervogt in Herrenberg, -1600
Ulm UL
Württemberg; Adel
Württemberg; Grafen
Württemberg; Grenzen
Audienzen
Geleit
Quartierlisten
Räte; herzogliche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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