Tile, Cristgen, Emel und Ele, eheliche Kinder von Goedert, und Ele von Nisterberg (Nysterberge), sind als freie Vogtleute geboren, niemand zu Bede oder Dienst gesessen von Vater und Mutter und haben keinen nachfolgenden Eigenherren und wählen und geben sich und ihre Leibeserben zu Eigen, halb Landgraf Wilhelm zu Hessen, halb Johann Graf zu Nassau und Diez, sie zu beschirmen, wollen diesen zu Dienst und Bede sitzen und gehorsam sein.
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Tile, Cristgen, Emel und Ele, eheliche Kinder von Goedert, und Ele von Nisterberg (Nysterberge), sind als freie Vogtleute geboren, niemand zu Bede oder Dienst gesessen von Vater und Mutter und haben keinen nachfolgenden Eigenherren und wählen und geben sich und ihre Leibeserben zu Eigen, halb Landgraf Wilhelm zu Hessen, halb Johann Graf zu Nassau und Diez, sie zu beschirmen, wollen diesen zu Dienst und Bede sitzen und gehorsam sein.
170 I, U 2254
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1495
1495-02-09
Ausfertigung. Pergament. Siegel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1495 in die Appolonie virginis et martiris
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hene Becker, Schultheiß, Heyntz Groisgen, Conrait Plancke, Heyntzgeß Tilgen, Herbertz Gerhart, Heyntzen Erff, Loetzen Heyntze zu Dorndorf, Schöffen am Gericht Blasiusberg (Bleysberger Gerechte), mit dem Gerichtssiegel.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hene Becker, Schultheiß, Heyntz Groisgen, Conrait Plancke, Heyntzgeß Tilgen, Herbertz Gerhart, Heyntzen Erff, Loetzen Heyntze zu Dorndorf, Schöffen am Gericht Blasiusberg (Bleysberger Gerechte), mit dem Gerichtssiegel.
Abschrift 18. Jh. in Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ