Graf Gerlach von Nassau schenkt den Hof zu Hausen, den er nach dem Tode seiner ersten Frau Agnes angekauft hat, seiner zweiten Frau Irmgard von Ho...
Vollständigen Titel anzeigen
161, U 1
161 Nassau-Weilburg: Amt Weilmünster
Nassau-Weilburg: Amt Weilmünster >> Urkunden >> 1338-1499
1338 Dezember 10
Ausf. Perg., Siegel 1 wohlerhalten, 2 und 3 zerbrochen
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Gerlach von Nassau schenkt den Hof zu Hausen, den er nach dem Tode seiner ersten Frau Agnes angekauft hat, seiner zweiten Frau Irmgard von Hohenlohe und ihren Kindern zu Sondereigentum, unter Auflassung an Ort und Stelle mit Halm und Mund in Gegenwart der Ritter Heinrich von Essershausen (Eichschershusen), Emelrich von Reinberg, Kreyzse, Markolf Rodel, der Edelknechte Lynher von Essershausen (Eichschershusen), Hermann Geylingc, Wilhelm Lantschade, Sitz Jagsheymer, Küntzlin Sekkendorf, ferner des gräflichen Truchsessen Ülyne zu Idstein, des gräflichen Schultheißen Gerhard zu Weilmünster, Rutger an der Weil, Friedrich Syde, Kune und Wencze von Künemutte, Heinze Gyere von Solms, Heinrich des Schultheißen zu Isenmütte (Möttau) sowie der Schöffen und Einwohner von Altenkrichen und Isenmütte (Möttau)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Husen bij Eller (15. Jh.)
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. der Aussteller, 2. Gerlach, Herr zu Limburg, 3. Graf Johann zu Solms
pre: Katzenelnbogen aus Erbschaft Ruperts von Nassau
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Husen bij Eller (15. Jh.)
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. der Aussteller, 2. Gerlach, Herr zu Limburg, 3. Graf Johann zu Solms
pre: Katzenelnbogen aus Erbschaft Ruperts von Nassau
Die Urkunde ist 1884 aus Marburg abgegeben worden und war wegen des falschen Rückvermerks zum Oranischen Amt Ellar gelegt worden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ