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Familien-, Schulden-, Kaufangelegenheiten sowie Differenzen innerhalb der Familie von Selbach
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.10. Familie von Selbach
1592-1674
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift einer Obligation des Leo Meysenberg zu Riedt über 500 Reichstaler vom 24.08.1592; Rechnung des Leo Meysenberg zu Riedt über eingenommene Zinsen eines Kapitals von 1579-1593; Supplik der Junker Conrad von Selbach genannt Quafdfasel, Gottfried von Selbach genannt Quadfasel und der Witwe Margaretha von Selbach wegen der Erschießung eines Knechts durch Hans Walther von Grothian (1608); Quittung des Conrad Ludwig Magnus von Selbach über ein gekauftes Pferd vom nassauischen Vogt zu Burbach (09.07.1611); Bericht vom 04.08.1618 über die Flucht des Hans Wilhelm von Selbach außer Landes wegen verübter Untaten; Kauf eines Haustücks in der Kreuzbacher Gemarkung durch die Gebrüder Conrad Wilhelm und Johann Wolff von Selbach genannt Quadfasel (04.04.1620); Bittschrift der Anna von Selbach wegen Weiterleitung des Schreibens an ihren nach Böhmen gezogenen Ehemann Hans Wilhelm von Selbach (26.06.1620); Verkauf eines halben Teils der Hirschgrundwiese und eines halben Feldes am Wahlbacher Berg an Engelbert Hirtz zu Wahlbach durch die Gebrüder Conrad Wilhelm und Johann Wolff von Selbach genannt Quadfasel (18.04.1621); Bericht des Siegener Rentmeisters Christian Altgelt über die Klage des Wilhelm von Selbach genannt Quadfasel wegen Erhebung der Schatzung (07.02.1628); Differenzen zwischen Johann Conrad von Selbach zu Zeppenfeld und Johann Hermann Schenck von Schweinsberg wegen Schuldforderungen und geforderten Arrest (1630); Forderung nach Zahlung einer Entschädigung wegen Abhauens eines Eichenbaums am Münkersberg und Entnahme eines Bienenstocks durch die Junker Hans Wilhelm und Stephan von Selbach zu Mauden (1640); Quittung des Wolff Adolph von Carben über den Erhalt von sechs Gulden Kontribution (28.07.1644); Differenzen zwischen den Vettern Johann Wolff von Selbach zu Eichen und Johann Wilhelm von Selbach zu Heistern u.a. wegen Bedrohungen und wegen eines strittigen Ackers beim Kreuzborn in Burbach (1650); Einforderung eines Matrikularbeitrags durch die Freie Reichsritterschaft am Rheinstrom und in der Wetterau (1651); Schuldforderungen des Eberhard, Crafft Cuno und Wolff Friedrich von Leyen zu Mainz von den Junkern von Selbach (1653-1656); Regelung von Schuldenangelegenheiten des Philipp von Selbach (1654-1655); Gesuch des Johann Wolff von Selbach genannt Quadfasel zu Zeppenfeld wegen Ansetzung eines Hofmannes auf ein Jahr (09.04.1655); Beschwerden der Maria Catharina von Selbach, geborene von Thüngen, zu Eichen wegen erhobener Ansprüche ihres Vetters Ludwig Ernst von Selbach genannt Langen auf einige ihrer Feld- und Wiesengrundstücke (1665); Klage der Johanna Catharina und Anna Margaretha von Selbach genannt Langen über den Pfarrer Johannes Sartor zu Burbach wegen Beschimpfungen und Beschuldigungen (20.05.1674). Korrespondenten u.a.: Leo Meysenberg (Riedt), Conrad von Selbach genannt Quafdfasel, Gottfried von Selbach genannt Quadfasel, Margaretha von Selbach, Albrecht von Selbach genannt Lohe, Conrad Wilhelm Magnus von Selbach, Conrad Adolff (Zeppenfeld), Anna von Selbach, Johann Wolff von Selbach genannt Quadfasel, Conrad Wilhelm von Selbach genannt Quadfasel, Rentmeister Christian Altgelt (Siegen), Johann Conrad von Selbach zu Zeppenfeld, Eberhard von Leyen (Mainz), Wolff Friedrich von Leyen (Mainz), Crafft Cuno von Leyen (Mainz), Maria Catharina von Selbach geborene von Thüngen, Johanna Catharina von Selbach genannt Langen, Anna Margaretha von Selbach genannt Langen.
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Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.