Akten betreffend das Angebot des Abtes Vincentius von Schussenried an Abt Martin von Rot, die Ortschaft Molbertshausen zu kaufen, da Schussenried zur Deckung von Winterquartierslasten Geld aufnehmen muß
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Bü 216
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Akten >> IV. Beziehungen zu benachbarten geistlichen Herrschaften >> 13. Kloster Schussenried
1677
Enthält: Dabei: Quittung über 20 Reichstaler von Abt Tiberius von Schussenried für Abt Martin von Rot, auf Grund eines Vergleichs-Rezesses vom 26. Aug. 1679 die Abtretung eines Zehntbezirks zu Molbertshausen betreffend. 8. November 1684. Orig. Papier - 1 Pap. S. aufgedrückt. Note, daß der Propst des Stifts Wolfegg den ehemals Schussenriedischen, seit 1695 Rotischen Zehntanteil zu Molbertshausen im Kreut angefochten, auf Berufung des Vertrags von 1695 aber davon abgelassen habe. Vom Jahr 1747. Verzeichnis der Jauchert aller Wiesen, Äcker, Plätze, reduziert Wiesen, Gärten und Öhmdwiesen eines jeden Orts in Schussrieder Herrschaft. Abgeschrieben ex Manuscriptisti. Eusebii am 30. März 1712 - Papier 3 Blatt in 4°
8 Stück Papier
Archivale
Schussenried, Vincentius Schwab; Abt, um 1639-1704
Molpertshaus : Wolfegg RV
Wolfegg RV; Stift
Zeil, Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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