2/16 [fol. 193f.]: 1632 August 5 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVI
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Osiander, Pregizer, Harpprecht, Magirus, Neuffer, Rümelin, Gerhard, Simon; 1.) Gesuch einiger Pfarrer aus der Grafschaft Wertheim und des Jakob Schütz, Kanzler zu Wertheim um Aufnahme des Georg Schwartz Kopff (Anm. 1) an der Universität. Anordnungen an den Oeconomus Contubernii. [UAT 2/16, Bl. 193]; 2.) Gesuch des Hans Kappler aus Sindelfingen um Bezahlung der Schulden des Johann Wilhelm Mögling (Anm. 2). [UAT 2/16, Bl. 193]; 3.) Verlesung der Namen der im nächsten Monat immatrikulierten Studenten. [UAT 2/16, Bl. 193']; 4.) Bericht des Syndicus über das Fürstenbergische Holz in Trochtelfingen [Krs. Sigmaringen]; (Mögling) [UAT 2/16, Bl. 193']; 5.) Beschluss, aus Wolfenhausen kein Holz nach Tübingen zu führen. [UAT 2/16, Bl. 193']; 6.) Genehmigung des "Jus Civitatis Academici" für [stud.med] Mag. Johann Puecher (Anm. 3). [UAT 2/16, Bl. 193']; 7.) Ermahnung wegen korrekter Durchführung der Plieningerischen Teilung (Anm. 4) [UAT 2/16, Bl. 193']; 8.) Verleihung des aedes Universitatis, samt Hausrat und Silbergeschirr an die "beiden neuen Candidatis" aus Augsburg. (genaue Angaben siehe 2/16,195). [UAT 2/16, Bl. 193']; Anm. 1: Georg Schwartz Kopff: stud.theol. MUT 22358 [1632]. Anm. 2: Johann Wilhelm Mögling: vgl. UAT 2/16,111ff. Anm. 3: Mag. Johann Puecher: MUT 18659 [1612]; MUT 22360 (1632 ). Anm. 4: Vgl. UAT 2/16,156'.
Akte
Acta Senatus, Bd. XVI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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