Innere Verwaltung: Landjudenschaftliche Kommission (Bestand)
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G 17
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Behörden und Ämter Großherzogtum und Volksstaat Hessen >> Innere Verwaltung
(1663-)1785-1823 (-1936)
Enthält: Der Bestand enthält in der Hauptsache Steuersachen, darunter Heberegister für die Judensteuer in der Stadt Darmstadt mit Bessungen, in den Ämtern Dornberg, Kelsterbach, Lichtenberg (mit Reinheim), Rüsselsheim, Seeheim und Wallau sowie in der Zent Pfungstadt
Steuerregelung und Revision des Steuerstocks (hier auch die Zent Arheilgen sowie die Ämter Groß-Umstadt und Zwingenberg betroffen)
Abzugs- und Kleppergeld.
Geschichte des Bestandsbildners: Behörden- und Bestandsgeschichte: Die Aufgaben des 1783 in Darmstadt bestellten Staatlichen 'Commissärs' für judenschaftliche Angelegenheiten Regierungsrat v. Stockhausen wurden nach dessen Tod im Ministerium weitergeführt. Kleinere Teile des ehemaligen Archivs der Landjudenschaft (zusammengefasst mit dem des Rabbinats und der Religionsgemeinde Darmstadt), die in das Gesamtarchiv der deutschen Juden in Berlin gelangt waren, befanden sich spätestens 1941 im Gewahrsam des sogenannten Reichssippenamtes. Die an Ort und Stelle bei der Gemeinde verbliebenen Akten wurden 1941 von der Gestapo beschlagnahmt. Soweit sie sich erhalten haben, wurden sie 1945/46 an die späteren 'Central Archives for the History of the Jewish People' in Jerusalem abgegeben. 1977-1984 folgten auch die jüngeren Akten der jüdischen Religionsgemeinde, die 1969 in den Besitz der neuen Jüdischen Gemeinde in Darmstadt gelangt waren. Der im Gewahrsam des Staatsarchivs Darmstadt verbliebene Restbestand wurde dem Bestand staatlicher Akten (G 17) eingegliedert.
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: (2) maschinenschriftliches Findbuch (auch für die Filme der Gemeindeakten Darmstadt der Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem; mit archiv- und behördengeschichtlicher Einleitung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/g17_vorwort.pdf) und Index), bearb. von Eckhart G. Franz 1984
Referent: Klaus-Dieter Rack
Steuerregelung und Revision des Steuerstocks (hier auch die Zent Arheilgen sowie die Ämter Groß-Umstadt und Zwingenberg betroffen)
Abzugs- und Kleppergeld.
Geschichte des Bestandsbildners: Behörden- und Bestandsgeschichte: Die Aufgaben des 1783 in Darmstadt bestellten Staatlichen 'Commissärs' für judenschaftliche Angelegenheiten Regierungsrat v. Stockhausen wurden nach dessen Tod im Ministerium weitergeführt. Kleinere Teile des ehemaligen Archivs der Landjudenschaft (zusammengefasst mit dem des Rabbinats und der Religionsgemeinde Darmstadt), die in das Gesamtarchiv der deutschen Juden in Berlin gelangt waren, befanden sich spätestens 1941 im Gewahrsam des sogenannten Reichssippenamtes. Die an Ort und Stelle bei der Gemeinde verbliebenen Akten wurden 1941 von der Gestapo beschlagnahmt. Soweit sie sich erhalten haben, wurden sie 1945/46 an die späteren 'Central Archives for the History of the Jewish People' in Jerusalem abgegeben. 1977-1984 folgten auch die jüngeren Akten der jüdischen Religionsgemeinde, die 1969 in den Besitz der neuen Jüdischen Gemeinde in Darmstadt gelangt waren. Der im Gewahrsam des Staatsarchivs Darmstadt verbliebene Restbestand wurde dem Bestand staatlicher Akten (G 17) eingegliedert.
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS)
Findmittel: (2) maschinenschriftliches Findbuch (auch für die Filme der Gemeindeakten Darmstadt der Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem; mit archiv- und behördengeschichtlicher Einleitung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/g17_vorwort.pdf) und Index), bearb. von Eckhart G. Franz 1984
Referent: Klaus-Dieter Rack
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Bestand
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch die Judenmatrikel (Bestand C 12)
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch die Akten der Central Archives (CAHJP) in Jerusalem (http://sites.huji.ac.il/cahjp). Akten und Sammlungsgut aus der Zeit 1726-1933 zu verschiedenen Orten in Oberhessen und Starkenburg auch im Archiv des Centrum Judaicum (CJA) in Berlin
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch die Akten der Central Archives (CAHJP) in Jerusalem (http://sites.huji.ac.il/cahjp). Akten und Sammlungsgut aus der Zeit 1726-1933 zu verschiedenen Orten in Oberhessen und Starkenburg auch im Archiv des Centrum Judaicum (CJA) in Berlin
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 12:49 PM CEST