Gutsarchiv Krumpa (Bestand)
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H 272 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 10. Adelsarchive >> 10.02. Gutsarchive
1579 - 1911
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Krumpa gehört zur Stadt Braunsbedra, Lkr. Saalekreis, Sachsen-Anhalt.
Im Verzeichnis der Zehnten des Klosters Hersfeld wird Krumpa zwischen 881 und 899 als zehntpflichtiger Ort Crupa erwähnt. Der im Geiseltal gelegene Ort, dessen Schreibweise auch Crumpa lautete, unterteilte sich zeitweise in Ober- und Niederkrumpa.
Der größte Teil des Ortses unterstand dem wettinischen Amt Freyburg im albertinischen Landesteil. 1547 wurde Krumpa kursächsisch und von 1657 - 1746 war der Ort dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels zugeordnet. 1815 fiel es an Preußen und gehörte dort 1816 - 1945 zur Provinz Sachsen. Teile des Oberdorfes unterstanden direkt dem dort ansässigen Rittergut. Als dessen Besitzer lassen sich mindestens seit 1486 bis 1568 Vertreter der Familie von Rölitz nachweisen. 1589 - 1728 saßen hier die in den Freiherrenstand erhobenen von Hacke und anschließend die von Burkersroda. Nach mehrfachen Besitzerwechseln gelangte das Rittergut 1822 an die Familie Herrfurth, die auch die beiden Rittergüter in Oberthau bei Ermlitz besaß. 1880 erwarb die Zuckerfabrik Körbisdorf AG das Rittergut Krumpa, wodurch das Rittergut aufgelöst wurde.
Bestandsinformationen: Die Reste des Gutsarchivs Krumpa sind in Verbund mit Splitter der Archivs der Familie Herrfurth im März 2015 durch den Standort Wolfenbüttel des Niedersächsischen Landesarchivs dem LHASA übergeben worden. Das Archiv in Wolfenbüttel hatte die Archivalien im Dezember 2014 aus Privathand übernommen und zuständigkeitshalber an das LHASA weitergeleitet.
Zusatzinformationen: Bk-2015-03: Erschließung und FB-Einleitung erstellt
Registraturbildner: Krumpa gehört zur Stadt Braunsbedra, Lkr. Saalekreis, Sachsen-Anhalt.
Im Verzeichnis der Zehnten des Klosters Hersfeld wird Krumpa zwischen 881 und 899 als zehntpflichtiger Ort Crupa erwähnt. Der im Geiseltal gelegene Ort, dessen Schreibweise auch Crumpa lautete, unterteilte sich zeitweise in Ober- und Niederkrumpa.
Der größte Teil des Ortses unterstand dem wettinischen Amt Freyburg im albertinischen Landesteil. 1547 wurde Krumpa kursächsisch und von 1657 - 1746 war der Ort dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels zugeordnet. 1815 fiel es an Preußen und gehörte dort 1816 - 1945 zur Provinz Sachsen. Teile des Oberdorfes unterstanden direkt dem dort ansässigen Rittergut. Als dessen Besitzer lassen sich mindestens seit 1486 bis 1568 Vertreter der Familie von Rölitz nachweisen. 1589 - 1728 saßen hier die in den Freiherrenstand erhobenen von Hacke und anschließend die von Burkersroda. Nach mehrfachen Besitzerwechseln gelangte das Rittergut 1822 an die Familie Herrfurth, die auch die beiden Rittergüter in Oberthau bei Ermlitz besaß. 1880 erwarb die Zuckerfabrik Körbisdorf AG das Rittergut Krumpa, wodurch das Rittergut aufgelöst wurde.
Bestandsinformationen: Die Reste des Gutsarchivs Krumpa sind in Verbund mit Splitter der Archivs der Familie Herrfurth im März 2015 durch den Standort Wolfenbüttel des Niedersächsischen Landesarchivs dem LHASA übergeben worden. Das Archiv in Wolfenbüttel hatte die Archivalien im Dezember 2014 aus Privathand übernommen und zuständigkeitshalber an das LHASA weitergeleitet.
Zusatzinformationen: Bk-2015-03: Erschließung und FB-Einleitung erstellt
Laufmeter: 0.3
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ