Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Rückzahlung des Lohnes
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(1) 1835
Wismar K 202 (W K n. 202)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 11. 1. Kläger K
(1778) 12.06.1782-10.07.1782; 30.12.1783-10.02.1784
Kläger: (2) Gottfried Kröpelin, Schiffer zu Greifswald
Beklagter: Hinrich Nikolaus Brandt, Steuermann zu Wismar
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Christian Hinrich Christoph Wegener (A & P) Bekl.: Lic. Andreas Johann Theodor Quistorp (A), Dr. Christoph Christian Hasse (P)
Fallbeschreibung: Bekl. war vom Tribunal am 13.03.1782 dazu verurteilt worden, die 40 Rtlr, die er vom Kl. für eine nicht angetretene Fahrt empfangen hatte, zurückzuzahlen (Nr. 1834). Da dies bisher nicht geschehen ist, bittet Kl. um 14tägige Fristsetzung an Bekl. und widrigenfalls um die Erlaubnis, dessen persönliche Dinge verkaufen zu dürfen. Das Tribunal erläßt am 17.06. ein entsprechendes Mandat. Am 08.07. erneuert Kl. seine Bitte wegen Verkaufs der Sachen des Bekl. zur Deckung seiner Ansprüche, sie wird ihm vom Tribunal am 09.07.1782 gewährt. Am 30.12.1783 gibt er an, die Sachen bisher nicht verkauft haben zu können und bittet, Bekl. zur Zahlung zu verurteilen. Das Tribunal fordert Bekl. am 02.01.1784 auf, sich mit Kl. binnen 14 Tagen gütlich zu einigen. Am 16.01. liefert Bkl. 40 Rtlr in einem Beutel in der Tribunalskanzlei ab und bittet um Herausgabe seiner Sachen. Das Tribunal fordert Kl. am 22.01. zur Antwort auf, die am 29.01. eingeht und in der Kl. Schadensersatz fordert. Am 02.02. lädt das Tribunal zu einem gütlichen Vergleich auf den 10.02., in dem Kl. 25 Rtlr, Bekl. seine persönlichen Dinge zurückerhält.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1782-1784
Prozessbeilagen: (7) Schreiben Kröpelins an seine Rheeder vom 21.11.1778; Protokoll der Güteverhandlung vor dem Tribunal vom 10.02.1784; von Notar Johann Friedrich Nölting angefertigte Aktennotiz über Einlieferung der 40 Rtlr vom 16.01.1784
Beklagter: Hinrich Nikolaus Brandt, Steuermann zu Wismar
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Christian Hinrich Christoph Wegener (A & P) Bekl.: Lic. Andreas Johann Theodor Quistorp (A), Dr. Christoph Christian Hasse (P)
Fallbeschreibung: Bekl. war vom Tribunal am 13.03.1782 dazu verurteilt worden, die 40 Rtlr, die er vom Kl. für eine nicht angetretene Fahrt empfangen hatte, zurückzuzahlen (Nr. 1834). Da dies bisher nicht geschehen ist, bittet Kl. um 14tägige Fristsetzung an Bekl. und widrigenfalls um die Erlaubnis, dessen persönliche Dinge verkaufen zu dürfen. Das Tribunal erläßt am 17.06. ein entsprechendes Mandat. Am 08.07. erneuert Kl. seine Bitte wegen Verkaufs der Sachen des Bekl. zur Deckung seiner Ansprüche, sie wird ihm vom Tribunal am 09.07.1782 gewährt. Am 30.12.1783 gibt er an, die Sachen bisher nicht verkauft haben zu können und bittet, Bekl. zur Zahlung zu verurteilen. Das Tribunal fordert Bekl. am 02.01.1784 auf, sich mit Kl. binnen 14 Tagen gütlich zu einigen. Am 16.01. liefert Bkl. 40 Rtlr in einem Beutel in der Tribunalskanzlei ab und bittet um Herausgabe seiner Sachen. Das Tribunal fordert Kl. am 22.01. zur Antwort auf, die am 29.01. eingeht und in der Kl. Schadensersatz fordert. Am 02.02. lädt das Tribunal zu einem gütlichen Vergleich auf den 10.02., in dem Kl. 25 Rtlr, Bekl. seine persönlichen Dinge zurückerhält.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1782-1784
Prozessbeilagen: (7) Schreiben Kröpelins an seine Rheeder vom 21.11.1778; Protokoll der Güteverhandlung vor dem Tribunal vom 10.02.1784; von Notar Johann Friedrich Nölting angefertigte Aktennotiz über Einlieferung der 40 Rtlr vom 16.01.1784
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.10.2025, 11:28 AM CET