Magister Nikolaus Hartung appelliert in Vollmacht Herzog Franz' I. der Ältere von Sachsen-Lauenburg an das Reichskammergericht gegen das Urteil, das die von Herzog Ulrich III. von Mecklenburg-Schwerin subdelegierten Kommissare, die Räte Franz Sporcke, Hauptmann zu Boitzenburg, und Dr. jur. Johann Bouke am 25. August 1567 zu Mölln gesprochen haben in Sachen Gottschalk von Stiten, Ratmann zu Lübeck, gegen Herzog Franz wegen Entsetzung aus dem Besitz der von Abt und Konvent zu Loccum zu Lehen rührenden Dorfes Kühsen, Kirchspiel Nüsse. Inserte: 1567 Juni 20, Ratzeburg - Vollmacht des Herzogs Franz für Hartung zur Verhandlung in Mölln am 30. Juni. 1567 August 25, Mölln - Urteil der genannten Räte.
Vollständigen Titel anzeigen
Magister Nikolaus Hartung appelliert in Vollmacht Herzog Franz' I. der Ältere von Sachsen-Lauenburg an das Reichskammergericht gegen das Urteil, das die von Herzog Ulrich III. von Mecklenburg-Schwerin subdelegierten Kommissare, die Räte Franz Sporcke, Hauptmann zu Boitzenburg, und Dr. jur. Johann Bouke am 25. August 1567 zu Mölln gesprochen haben in Sachen Gottschalk von Stiten, Ratmann zu Lübeck, gegen Herzog Franz wegen Entsetzung aus dem Besitz der von Abt und Konvent zu Loccum zu Lehen rührenden Dorfes Kühsen, Kirchspiel Nüsse. Inserte: 1567 Juni 20, Ratzeburg - Vollmacht des Herzogs Franz für Hartung zur Verhandlung in Mölln am 30. Juni. 1567 August 25, Mölln - Urteil der genannten Räte.
LASH, Urk.-Abt. 7 Nr. 516
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 1 Urkunden
1567
Enthält: Notariatsinstrument des Wiegand Wolmar, Pergament, beschädigt, die Anfangszeilen fehlen, restauriert
Verzeichnung
(1567 Juni 20 Ratzeburg) (1567 August 25 Mölln) 1567 August 25 Mölln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ