Dietrich Gronow bekennt, von dem gräflich-oldenburgischen Drosten Christian von Harling und dem gräflich-oldenburgischen Rentmeister Johann Neuhaus (Neuhauß) Braun Störs (Storen) nunmehr dem Graf Anton Günther gehöriges Haus in der Langenstraße in Oldenburg mit der dazugehörigen Weide vor dem Heiligengeisttor für 40 Reichtstaler pro Jahr gemietet, sein gesamtes Vermögen als Pfand für alle Schäden, die das Haus betreffen könnten, zum Pfand gesetzt, und eine entsprechende Bürgschaft gestellt zu haben. - Es siegeln der Aussteller und seine Bürgschaft leistende Mutter Elisabeth Cleises. 1605 Mai 01 (am 1. Maii), Oldenburg Verzeichnis der Gegenstände, die sich in dem ehemals Braun Stör gehörigen Haus "nagelfest und sonsten befunden" haben. 1605 Mai 13 (am 13. Maii)
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Dietrich Gronow bekennt, von dem gräflich-oldenburgischen Drosten Christian von Harling und dem gräflich-oldenburgischen Rentmeister Johann Neuhaus (Neuhauß) Braun Störs (Storen) nunmehr dem Graf Anton Günther gehöriges Haus in der Langenstraße in Oldenburg mit der dazugehörigen Weide vor dem Heiligengeisttor für 40 Reichtstaler pro Jahr gemietet, sein gesamtes Vermögen als Pfand für alle Schäden, die das Haus betreffen könnten, zum Pfand gesetzt, und eine entsprechende Bürgschaft gestellt zu haben. - Es siegeln der Aussteller und seine Bürgschaft leistende Mutter Elisabeth Cleises. 1605 Mai 01 (am 1. Maii), Oldenburg Verzeichnis der Gegenstände, die sich in dem ehemals Braun Stör gehörigen Haus "nagelfest und sonsten befunden" haben. 1605 Mai 13 (am 13. Maii)
NLA OL, Best. 20, Urk Nr. 1267
Best. 20 Orte, Oldenburg
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 1 Urkunden >> 1.1 Grafschaft Oldenburg
01.05.1605 - 13.05.1605
Enthält: Ausfertigung, dt., Papier, 33 x 21 cm, Konvolut, 4 Bll. - Rückvermerke: Rubrik (17. Jh.). - Siegel: ja, Anzahl 2 (aufgedrückte runde Siegel, vemrutlich Papiersiegel, Tektur abgefallen), je 2 cm. - Regest beiliegend. - Vgl. auch Best. 20 Urk Nr. 1337, 1343, 1344.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ