Michel Rörer aus Schmie, wegen vieler Drohworte und der Ankündigung, seine Familie im Stich zu lassen, zu Maulbronn gef. und gemäß der Landesordnung peinlicher Strafe verfallen, jedoch mit Rücksicht auf seine Frau und seine kleinen Kinder, auch auf Fürbitten der Verwandtschaft seiner Frau wieder freigel., verspricht eidlich, künftig mit seiner Familie eine ordentliche Haushaltung zu führen und keine Drohworte mehr zu gebrauchen, auch nicht mehr um Geld und Geldeswert zu spielen, und schwört U. Rv.: "Urphed Jung Gneippen von Schmier ao. 33" Beil.: Notizen über dessen Aussagen mit der Überschrift "Jung Gneipp Handlung".
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Michel Rörer aus Schmie, wegen vieler Drohworte und der Ankündigung, seine Familie im Stich zu lassen, zu Maulbronn gef. und gemäß der Landesordnung peinlicher Strafe verfallen, jedoch mit Rücksicht auf seine Frau und seine kleinen Kinder, auch auf Fürbitten der Verwandtschaft seiner Frau wieder freigel., verspricht eidlich, künftig mit seiner Familie eine ordentliche Haushaltung zu führen und keine Drohworte mehr zu gebrauchen, auch nicht mehr um Geld und Geldeswert zu spielen, und schwört U. Rv.: "Urphed Jung Gneippen von Schmier ao. 33" Beil.: Notizen über dessen Aussagen mit der Überschrift "Jung Gneipp Handlung".
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 6625
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 12. Band 12: Vaihingen - Waiblingen, Stadt/ Amt / Vogtei/ Forst, auch außeramtliche Orte >> 12.1 Vaihingen >> 12.1.4 Vogteiorte des Klosters Maulbronn >> 12.1.4.21 Schmie
1533 Juni 26 (Do n. Johannes Bapt.)
1 U
Urkunden
Siegler: Wendel Stecher, Schreiber zu Maulbronn, mit dem Notariatssiegel, im Beisein der Besiegelungszeugen Nikolaus Zorr und Ludwig Spiegel, beide "Portknechte" zu Maulbronn.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 Pap. S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 Pap. S.
Rörer, Michel
Schmie : Maulbronn PF
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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