Belehnung
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KA Kle S52, 3
S52 - Urkundensammlung
S52 - Urkundensammlung
1735 August 18
Enthält: Friedrich Wilhelm, König von Preußen, Prinz von [...] Geldern (Geldre) und Kleve (Cleve), gibt in Anwesenheit und Zeugnis seiner Kleve-Märkischen Geheimen Regierungs-, Kriegs- und Domänenkammerräte Johann Peter von Raesfeldt und Heinrich von Diest der Bitte des Leonhard Siepmann [Leonard Sipmann], vertreten durch den bevollmächtigten Hofgerichtsprocurator Heinrich Wilhelm Renesse, statt, Siepmann mit der Fischerei [Wasser und Fischerei] zu Goch an der Niers [in der Niersen] bei der Mühle [unter der Mühle] reichend vom Stadtwasser bis zu den Wasserrechten des Heinrich Voss [Henr: Vossen Waßer] [gehörig zum Hof Elwick im Kirchspiel Weeze] zu belehnen, die dieser von den Erben [der Witwe] von Friedeborn käuflich erworben hat, nach Zytphenschen Recht, Schadloshaltung, Siegelankündigung Gegeben Kleve am 18. Aug[ustus] des Sieben Zehen Hundert Fünff und Dreißigsten Jahres Ausfertigung - Pergament, Höhe 35 cm, Breite 57 cm - an Pergamentstreifen anhängendes Königssiegel (Wachs) in Holzkapsel (Durchmesser 9 cm)
Archivale
Preußen, Friedrich I. von
Diest, Heinrich von, Kleve-Märkischer Geheimer Regierungs-, Kriegs- und Domänenkammerrat unter König Wilhelm Friedrich I.
Friedeborn, von, Wittwe
Voss, Heinrich
Siepmann, Leonhard
Renesse, Heinrich Wilhelm, Hofgerichtsprocurator unter König Wilhelm Friedrich I.
Raesfeldt, Johann Peter von, Kleve-Märkischer Geheimer Regierungs-, Kriegs- und Domänenkammerrat unter König Wilhelm Friedrich I.
Goch
Weeze, Kirchspiel
Königsurkunde
Königssiegel
Belehnung
Recht, Zytphensches
Fischerei, Goch
Wasserrecht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ