Die Grafen Albrecht II. und Kraft VI. von Hohenlohe und zu Ziegenhain bekunden, dass Kurfürst Philipp von der Pfalz sie in die Einung gegen die westfälischen Gerichte vom 18.07.1488 aufgenommen hat [wie Nr. 43] Sie versichern die Einhaltung der Artikel und kündigen ihre Siegel und den Empfang der besiegelten Urkunde Kurfürst Philipps an.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 826, 63
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Einungen und Verträge (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1490 Juli 27 (uff dinstag nach sant Jacobs tag)
fol. 114r-114v
Urkunden
Ausstellungsort: Neuenstein
Siegler: Graf Albrecht II. von Hohenlohe; Graf Kraft VI. von Hohenlohe
Siegler: Graf Albrecht II. von Hohenlohe; Graf Kraft VI. von Hohenlohe
Kopfregest: "Wie grave Albrecht und graff Crafft von Hohenloe ein reverß geben haben uber die westfelisch eynung". Ausführlich zur Einung vgl. fol. 78r-81r (Nr. 43).
Hohenlohe-Weikersheim, Albrecht II. von; Graf, -1490
Neuenstein KÜN
Feme/Veme, Femegerichte, westfälische Gerichte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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