Augustiner-Chorfrauenkloster Heiningen (Bestand)
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NLA HA, Hild. Br. 3/17
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.9 Hochstift/Fürstentum Hildesheim >> 1.9.2 Akten >> 1.9.2.2 Innere Angelegenheiten >> 1.9.2.2.2 Klöster und Stifte
1269-1720
Bestandsgeschichte: Klostergeschichte
Gegründet wurde das Kloster um das Jahr 1000 von Hildeswid (möglicherweise einer Billungerin) und ihrer Tochter Alburg/Walburg (1. Äbtissin) unter Mitwirkung Bischof Bernwards von Hildesheim an der Peterskirche in Heiningen. So lautet jedenfalls die Gründungslegende, die wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert stammt. Eine Bestätigungsurkunde Ottos III. ging verloren, 1013 folgte eine Bestätigung Heinrichs II. Auf Veranlassung Bischof Bertholds I. von Hildesheim setzte Propst Gerhard von Riechenberg 1126 eine Reform durch (entsprechend der Klöster Steterburg, Katlenburg und Goslar-Georgenberg) und führte die Augustinerregel ein.
1810 erfolgte die Aufhebung.
Bestandsgeschichte
Die Übernahme des fragmentarisch erhalten gebliebenen Klosterarchivbestandes erfolgte 1870. Anfang der 1960er Jahre nahm Dr. Ulrich eine Neuverzeichnung vor. Er behielt die vorgefundene Zählung bei.
Im Rahmen der Neuverzeichnung wurden die alten Signaturen beibehalten, einige Laufzeiten korrigiert und Titel neu gebildet. Die Gliederung ist wegen der geringen Aktenzahl nur grob nach Urkunden (01) und Akten sowie Register (02) unterteilt. Kassationen waren nicht erforderlich.
Der Bestand enthält u. a. Meierbriefe, Obligationen, Prozesssachen und Quittungen.
Benutzungshinweise
Der Bestand ist im Rahmen der allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Hauptstaatsarchivs benutzbar. Für die Bestellung ist die Bestellnummer zu verwenden, also z. B. Hild. Br. 3,17 Nr. 2.
Im Abschnitt "01 Urkunden" findet man in Klammern hinter dem Datum der Urkunde eine Angabe über das Jahrhundert, in dem vermutlich die in der Akte befindliche Abschrift angefertigt wurde, also z. B.: Urkunde 1457 Juli 27 (16. Jahrhundert), diese Urkunde wurde folglich im 16. Jahrhundert kopiert.
Vgl. im Übrigen zu den Urkunden des Klosters: Dep. 9 und Hild. Or. 2 Heiningen.
Bestandsgeschichte: Literaturhinweis
Streich, G.: Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation. Mit einem Quellen- und Literaturanhang zur kirchlichen Gliederung Niedersachsens um 1500. Hildesheim 1986 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, 2); enthält weiterführende Literatur.
Hannover, im Oktober 2004
Dr. Claudia Bei der
Bestandsgeschichte: Wieden
Gegründet wurde das Kloster um das Jahr 1000 von Hildeswid (möglicherweise einer Billungerin) und ihrer Tochter Alburg/Walburg (1. Äbtissin) unter Mitwirkung Bischof Bernwards von Hildesheim an der Peterskirche in Heiningen. So lautet jedenfalls die Gründungslegende, die wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert stammt. Eine Bestätigungsurkunde Ottos III. ging verloren, 1013 folgte eine Bestätigung Heinrichs II. Auf Veranlassung Bischof Bertholds I. von Hildesheim setzte Propst Gerhard von Riechenberg 1126 eine Reform durch (entsprechend der Klöster Steterburg, Katlenburg und Goslar-Georgenberg) und führte die Augustinerregel ein.
1810 erfolgte die Aufhebung.
Bestandsgeschichte
Die Übernahme des fragmentarisch erhalten gebliebenen Klosterarchivbestandes erfolgte 1870. Anfang der 1960er Jahre nahm Dr. Ulrich eine Neuverzeichnung vor. Er behielt die vorgefundene Zählung bei.
Im Rahmen der Neuverzeichnung wurden die alten Signaturen beibehalten, einige Laufzeiten korrigiert und Titel neu gebildet. Die Gliederung ist wegen der geringen Aktenzahl nur grob nach Urkunden (01) und Akten sowie Register (02) unterteilt. Kassationen waren nicht erforderlich.
Der Bestand enthält u. a. Meierbriefe, Obligationen, Prozesssachen und Quittungen.
Benutzungshinweise
Der Bestand ist im Rahmen der allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Hauptstaatsarchivs benutzbar. Für die Bestellung ist die Bestellnummer zu verwenden, also z. B. Hild. Br. 3,17 Nr. 2.
Im Abschnitt "01 Urkunden" findet man in Klammern hinter dem Datum der Urkunde eine Angabe über das Jahrhundert, in dem vermutlich die in der Akte befindliche Abschrift angefertigt wurde, also z. B.: Urkunde 1457 Juli 27 (16. Jahrhundert), diese Urkunde wurde folglich im 16. Jahrhundert kopiert.
Vgl. im Übrigen zu den Urkunden des Klosters: Dep. 9 und Hild. Or. 2 Heiningen.
Bestandsgeschichte: Literaturhinweis
Streich, G.: Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation. Mit einem Quellen- und Literaturanhang zur kirchlichen Gliederung Niedersachsens um 1500. Hildesheim 1986 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, 2); enthält weiterführende Literatur.
Hannover, im Oktober 2004
Dr. Claudia Bei der
Bestandsgeschichte: Wieden
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
28.04.0007, 12:32 AM CET
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- Gliederung (Archival tectonics)
- 1 Staatliche Bestände (Archival tectonics)
- 1.9 Hochstift/Fürstentum Hildesheim (Archival tectonics)
- 1.9.2 Akten (Archival tectonics)
- 1.9.2.2 Innere Angelegenheiten (Archival tectonics)
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