Interview mit Arnold Marque
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 A140055/105
Nr. 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
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5. November 1993
Interview von Martin Ulmer, Geschäftsführer der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., und Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; gestorben 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal) in Ross/Kalifornien über:
Situation in den ersten Wochen in New York/USA. Neuanfang in San Francisco. Leitende Stellung in einer Pralinenfabrik. Verschiedene Wohnungen. Wechsel ins Versicherungswesen. Lernen der englischen Sprache. Verhältnis zu Deutschland. „Wiedergutmachung“. Verhältnis zur jüdischen Religion. Mitglied im American Jewish Congress. Sympathie für die jüdische Philosophie. Mitglied einer konservativen Gemeinde. Antisemitismus in den USA. American way of Life, Open Society, negative Seiten der USA. Lebenslauf der Kinder. 1963 erster Besuch in der Schweiz. 1965 Tübingen-Besuch. Einfluss des Vaters auf seine Beziehung zum Judentum. Verhältnis zur Schweiz. Seine Lebenseinstellung.
Situation in den ersten Wochen in New York/USA. Neuanfang in San Francisco. Leitende Stellung in einer Pralinenfabrik. Verschiedene Wohnungen. Wechsel ins Versicherungswesen. Lernen der englischen Sprache. Verhältnis zu Deutschland. „Wiedergutmachung“. Verhältnis zur jüdischen Religion. Mitglied im American Jewish Congress. Sympathie für die jüdische Philosophie. Mitglied einer konservativen Gemeinde. Antisemitismus in den USA. American way of Life, Open Society, negative Seiten der USA. Lebenslauf der Kinder. 1963 erster Besuch in der Schweiz. 1965 Tübingen-Besuch. Einfluss des Vaters auf seine Beziehung zum Judentum. Verhältnis zur Schweiz. Seine Lebenseinstellung.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Baumgärtner, Ulrike; Historikerin
Marque, Arnold; Konditor, Versicherungskaufmann, * 31.03.1921 in Crailsheim
Wochenmark, Josef; Vorsänger, * 18.06.1880 Regwadov, Galizien; † 08.03.1943 Stuttgart
Tübingen TÜ; Juden
Juden
Judenverfolgung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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