Klage der Klara, Gertrud, Agnes und des Jobst Epping, Kinder des Bäckers Henrich Epping aus dessen I. Ehe mit der + Hille Kerckhoff, vertreten durch ihre Vormünder Ratsherr Henrich Stoeve, Bildhauer Melchior Kribbe und Henrich von Gelderen (gen. Schütte ?) ./. Elske Epping, Tochter des + Johan Epping, vertreten durch ihre Vormünder Ratsherrn Henrich Berning, Bäcker Bernd Loeff und Dominikus Eilertz. Streit wegen Auslegung des Testaments der Großeltern der Parteien; es fragt sich, ob die Parteien als Erben in capita oder in stirpes eingesetzt sind.
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Klage der Klara, Gertrud, Agnes und des Jobst Epping, Kinder des Bäckers Henrich Epping aus dessen I. Ehe mit der + Hille Kerckhoff, vertreten durch ihre Vormünder Ratsherr Henrich Stoeve, Bildhauer Melchior Kribbe und Henrich von Gelderen (gen. Schütte ?) ./. Elske Epping, Tochter des + Johan Epping, vertreten durch ihre Vormünder Ratsherrn Henrich Berning, Bäcker Bernd Loeff und Dominikus Eilertz. Streit wegen Auslegung des Testaments der Großeltern der Parteien; es fragt sich, ob die Parteien als Erben in capita oder in stirpes eingesetzt sind.
B-C Civ, 2434
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1633 - 1635
Enthält: Epping – 1. Tonnies Epping + 15.1. 1633 und + Klara Hüsing mit 3 Kindern: a. Henrich und + Hille Kerckhoff mit 4 Kindern: Klara, Gertrud, Agnes, Jobst, b. + Johan und + Maria Caspers mit Elske, c. Maria + 1631 an der Pest. - 2. N.N. und Henrich Jonas. Erwähnt werden + Gerdt Caspers, früher Vormund Burchard Elvervelt; Henrich Löper; Matthias Bröker; die Notare Niklas Brockhoff, Gerhard Friderici und Henrich Hagen; Notar Henrich Wibbeken auf dem Bispinghof im Hof des Junkers Morrien in Rheine; M. Jorrien Welman; Jakob Temming; Johan Gyse in Warendorf; Gerhard Rastrup; Witwe Laurenz Epping, geb. Gertrud Lageman; Gertrud, Frau Gerhard Mollers; Katharina Schonebeck; Jakob Plochmacher; + Weinhändler Wilbrand Stael; Balbierer Bernard Bodding; + Henrich Funcke; Bernard Modersohn; Lukas Clute; Bottmeister Jürgen Wohrtman; Zimmermann Everd Havestadt; Henrich von Erden; Johan von Wulffen; Glaser Johan Ridder; Dietrich Junge; M. Henrich Wallerman; Jf. Luzie Lindeman; Berndt Preuss; Gerhard Stalvers, Emonitor der Kameralen; Ewald Brauns; Alheid Fischer in Ranstrup; Heino von Holstein in Ranstorf; Arnold von Werden in Dülmen; Johan Uhlenbroick; Henrich Niehaus in Nordwalde; Henrich Hüsing in Altenberge; Johan Graes; Witwe Prokurator Niehus, geb. Katharina Knehem; Dr. Johan Stael; Notar Henrich Uphaus; Henrich Cnoest; Winand Wienen; Notar Lukas Heronis; Notar Wilbrand Holland; Agnes Kreyenborg, 2. Frau des Henrich Epping.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ