Da in dem neulichen Friedens- und Sühnetraktat zwischen dem Erbherzog von Österreich, Herzog von Burgund etc. einer- und dem Herzog von Kleve, Grafen zur Mark andererseits festgesetzt worden ist, daß die Streitigkeiten des Grafen von Nassau Herrn von Billestein, Heinrich, ferner des Herrn Heinrich von Ghemen und Wevelchoven (Wevelinghofen?), Drosten des Landes von Zutphen, des Herrn Vincentius von Swanenborch u. a. mit dem Herzog von Kleve vor dem Erbherzog von Österreich unter (?) zwei als mehr dazu von ihm bestellten Personen seines Rates nebst einer gleichen Anzahl von Seiten des Herzogs von Kleve dazu bestellten Personen in Freundschaft geschlichtet, eventuell der Erzbischof von Graen oder der Bischof von Camerycke (Cambrai) den Schiedsspruch übernehmen sollten; darauf indessen der Graf von Nassau und der Herr von Gemen ihre Klagen und Ansprüche wider den Herzog von Kleve dem Erbherzog von Österreich zugestellt haben, so bestimmt derselbe, wie der [...] (?) de Comines bekannt macht, den 21. März als den Tag, an welchem sich der Herzog von Kleve verantworten und die Angelegenheit erledigt werden soll. Eventuell will der Herzog die Sache in der oben angegebenen Weise, nach Maßgabe des Traktats, schlichten lassen. Gedaen to Valenciennen den sesten dach van februario int Jair dusent vierhondert vier ind tachtentich. Mit der Unterschrift De Comines. Derselbe bezeugt ferner unten links, daß am 16. Februar desselben Jahres Herr Vincencius von Zedanenborch, Ritter, Rat und Kämmerling des Herzogs von Österreich, obigen Termin, den 21. März, akzeptiere.