Der Priester und Ulmer Bürger Konrad Gregg stiftet eine ewige Messe im Ulmer Münster. Zur Ausstattung der Messe bestimmt er die folgenden Gerechtsame und Güter: - Den großen Zehnten in Ichenhausen [Lkr. Günzburg], den er unter Vorbehalt des Rückkaufs von dem Augustinerchorherrenstift Wettenhausen [Gde. Kammeltal/Lkr. Günzburg] gekauft hat. - Einen Hof und zwei Selden in Attenhofen ("Autenhofen") [Stadt Weißenhorn/Lkr. Neu-Ulm]. - 200 rheinische Gulden in Bargeld. Das Präsentationsrecht für die Messe steht dem jeweils Ältesten der Familie Gregg zu. Nach dem Aussterben der Familie fällt es an Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm. Er bittet nun den Konstanzer Bischof Burkhard [von Randegg] oder seinen Generalvikar in geistlichen Angelegenheiten um die Bestätigung der Stiftung.