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Generalverfügungen betr. Inneren Dienstbetrieb der Stadtverwaltung.
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Enthält u.a.: - Versetzung jüdischer Beamter in den Ruhestand 1935 - Beitritt von Beamtenkindern zu den Jugendorganisationen der NSDAP 1936 - "Sonderspendenaktion" 1936 - "Führerrede" aus den Krupp-Werken - Wahl- und Großkundgebungen in Münster 1936 - Schulordnung der Verwaltungsschulen münster, Rheine und Coesfeld - Pflichtmitgliedschaft im Reichskolonialbund für städtische Bedienstete - "Ariernachweis" für städtische Bedienstete - Pflichtteilnahme an Rundfunksendungen anlässlich des Reichsparteitages in Nürnberg 1936 - Reichsleiter Alfred Rosenberg in Münster 1936 - Hauptsatzung der Stadt Münster 1936 - Gemeinschaftsempfang der "Führerrede" am 30.1.1937 - Großkundgebung des Reichsluftschutzbundes 1937 - Verstaatlichung der städtischen Polizei 1937 - Werbeaktion "Das Schwarze Korps" der SS 1937 - "Werkpause" für die Belegschaft der Stadtverwaltung mit dem "Reichssender Köln" und der "Deutschen Arbeitsfront" 1937. - Verzeichnis der Dezernate (Januar 1936). - Umorganisation der Verwaltung samt Dienststellenbezeichnungen der Polizei [13 - 16], 1936). - Monatsstatistik für die Stadt Münster März 1936/35. - Rechtsgrundlagen. - Schriftstücke ferner von und an: Deutscher Gemeindetag Provinzialdienststelle Westfalen-Lippe Münster; Arbeitsgemeinschaft für Schadensverhütung Gau Westfalen-Nord Münster; Reichsluftschutzbund Ortsgruppe Münster; Domkapitel Münster; Verwaltungsakademie Münster; Kreisauslieferungsstelle der nationalsozialistischen Zeitschriften und Bücher Münster.
Archivale
Verweis: Fortsetzung siehe Nr. 285.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.