Schlemmin - Gutshaus
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N20-0654
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Juni 2006
Enthält: - Gutshaus Schlemmin (8 km SW von Plau am See) Das Gutshaus ist ein eingeschossiger, 11-achsiger getünchter gelber Ziegelbau mit Satteldach und auf Feldsteinsockel im neogotischen Stil. Frontal ist der 2-achsige Mittelrisalit spitz übergiebelt, mit Okulus und Ziegelschmuck. Der dortige ursprüngliche Eingang wurde zugemauert und mit 2 Fenstern versehen. Ziegellisenen gliedern die Gebäudeecken und die Fassade. Unter der Traufe verläuft ein Konsolengesims mit Lukenreihung. Die Fenster sind halbrund Verdacht. Unter den Fenstersohlbänken Zahnfries; Über den Fenstern befinden sich paarige schmale Blendnischen. Über dem Keller verläuft ein Sockel Fries. An der Rückfront steht rechts ein seitlich versetzter Quertrakt. die Seitengiebel sind zweigeschossig ausgebaut. Dort ist ein Seiteneingang. Gutshaus und Wirtschaftsteil sind durch die Straße getrennt. Das Gutshaus ist weitgehend mit Stallungen, Scheunen und Schmiede erhalten. Bild 2: Stallung mit Granitsteinsockel Bild 3: Zufahrt zum Wirtschaftshof
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: Bild 1+3
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: Bild 1+3
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ