Kreisregierung Ulm: Bände (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 179 I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium des Innern >> Kreisregierungen (Mittelbehörden der Innenverwaltung)
1811-1924
Überlieferungsgeschichte
Die Kreisregierung Ulm für den Donaukreis war als Mittelbehörde der Innenverwaltung vorgesetzte Behörde der Oberämter Biberach, Blaubeuren, Ehingen, Geislingen, Göppingen, Kirchheim/Teck, Laupheim, Leutkirch, Münsingen, Ravensburg, Riedlingen, Saulgau, Tettnang, Ulm, Waldsee und Wangen.
Inhalt und Bewertung
Der 1924 eingekommene Bestand enthält Regierungsprotokolle 1818 und 1891, Sitzungsprotokolle 1894-1924, Büroprotokolle 1893-1924, Protokolle der gemeinschaftlichen Deputation (Kreisregierung und Kreisfinanzkammer) 1818-1820, die Tagebücher (Diarien) mit Indices (Direktorien) 1818-1924, Normalien 1818-1880, Real-Indices (Direktorien) 1811-1817, Pensionskataster für Körperschaftsbeamte um 1890 und um 1915, Vermögenszustand der Gemeindediener 1818, Repertorien von 1860 und 1906.
1. Vorbemerkung: Die Protokolle, Tagebücher und sonstigen Bände der Regierung des Donaukreises in Ulm (Band 1-393) wurden im Jahre 1970 von dem Archivangestellten Walter Böhm unter Leitung und Mithilfe von W. Bürkle einzeln aufgenommen. Die Verzeichnisse über den Erwerb und Verlust der Reichs- und Staatsangehörigkeit (Abschnitt 7, Band 394-416) wurden im Jahr 1988 vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben, dem Bestand der Kreisregierung Ulm zugeordnet und im Sonderverzeichnis der Bände angehängt. Der Bestand ist verfilmt (Filmsignatur JL 520 R 1439-1529). Im Sommer 2001 wurde das Findbuch im Rahmen der Retrokonversion häufig benutzter Findmittel auch für eine Bereitstellung im Internet aufbereitet. Die Reinschrift fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Die Redaktionsarbeiten übernahm die Unterzeichnende. Der Bestand E 179 I Kreisregierung Ulm, Bände, umfaßt 406 Archivalieneinheiten im Umfang von 30,4 lfd. Regalmetern. Im vorliegenden Findbuch sind die als fehlend festgestellten Bände (Bestellnr.: 3, 5, 8, 9, 38, 40, 41, 42, 44, 45 ,48) nicht aufgeführt. Ludwigsburg, im Febraur 2003 Dr. Monika Schaupp
2. Hinweis zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das nach einem von der "Arbeitsgruppe Retrokonversion im Staatsarchiv Ludwigsburg" erarbeiteten Verfahren in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Grundstruktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen. Im einzelnen gilt weiter: - Berichtigungen, Streichungen und Nachträge wurden überprüft und eingearbeitet. - Die Titelaufnahmen von als fehlend festgestellten Archivalieneinheiten wurden übernommen und mit einem entsprechenden Hinweis ("Vermißt seit ...." o.ä.) versehen. - Wenn die Vergabe neuer Bestellnummern unumgänglich war, wurde die alte Signatur in der jeweiligen Titelaufnahme und einer eigenen Gesamt-Konkordanz nachgewiesen. Vorhandene Indices wurden nach den heute maßgeblichen Richtlinien überarbeitet, fehlende, aber als notwendig angesehene Indices wurden neu erstellt.
Die Kreisregierung Ulm für den Donaukreis war als Mittelbehörde der Innenverwaltung vorgesetzte Behörde der Oberämter Biberach, Blaubeuren, Ehingen, Geislingen, Göppingen, Kirchheim/Teck, Laupheim, Leutkirch, Münsingen, Ravensburg, Riedlingen, Saulgau, Tettnang, Ulm, Waldsee und Wangen.
Inhalt und Bewertung
Der 1924 eingekommene Bestand enthält Regierungsprotokolle 1818 und 1891, Sitzungsprotokolle 1894-1924, Büroprotokolle 1893-1924, Protokolle der gemeinschaftlichen Deputation (Kreisregierung und Kreisfinanzkammer) 1818-1820, die Tagebücher (Diarien) mit Indices (Direktorien) 1818-1924, Normalien 1818-1880, Real-Indices (Direktorien) 1811-1817, Pensionskataster für Körperschaftsbeamte um 1890 und um 1915, Vermögenszustand der Gemeindediener 1818, Repertorien von 1860 und 1906.
1. Vorbemerkung: Die Protokolle, Tagebücher und sonstigen Bände der Regierung des Donaukreises in Ulm (Band 1-393) wurden im Jahre 1970 von dem Archivangestellten Walter Böhm unter Leitung und Mithilfe von W. Bürkle einzeln aufgenommen. Die Verzeichnisse über den Erwerb und Verlust der Reichs- und Staatsangehörigkeit (Abschnitt 7, Band 394-416) wurden im Jahr 1988 vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben, dem Bestand der Kreisregierung Ulm zugeordnet und im Sonderverzeichnis der Bände angehängt. Der Bestand ist verfilmt (Filmsignatur JL 520 R 1439-1529). Im Sommer 2001 wurde das Findbuch im Rahmen der Retrokonversion häufig benutzter Findmittel auch für eine Bereitstellung im Internet aufbereitet. Die Reinschrift fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Die Redaktionsarbeiten übernahm die Unterzeichnende. Der Bestand E 179 I Kreisregierung Ulm, Bände, umfaßt 406 Archivalieneinheiten im Umfang von 30,4 lfd. Regalmetern. Im vorliegenden Findbuch sind die als fehlend festgestellten Bände (Bestellnr.: 3, 5, 8, 9, 38, 40, 41, 42, 44, 45 ,48) nicht aufgeführt. Ludwigsburg, im Febraur 2003 Dr. Monika Schaupp
2. Hinweis zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das nach einem von der "Arbeitsgruppe Retrokonversion im Staatsarchiv Ludwigsburg" erarbeiteten Verfahren in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Grundstruktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen. Im einzelnen gilt weiter: - Berichtigungen, Streichungen und Nachträge wurden überprüft und eingearbeitet. - Die Titelaufnahmen von als fehlend festgestellten Archivalieneinheiten wurden übernommen und mit einem entsprechenden Hinweis ("Vermißt seit ...." o.ä.) versehen. - Wenn die Vergabe neuer Bestellnummern unumgänglich war, wurde die alte Signatur in der jeweiligen Titelaufnahme und einer eigenen Gesamt-Konkordanz nachgewiesen. Vorhandene Indices wurden nach den heute maßgeblichen Richtlinien überarbeitet, fehlende, aber als notwendig angesehene Indices wurden neu erstellt.
406 Bände (30,4 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ