Rechtsstreit zwischen dem Geheimrat und Lizenten Johann Wilhelm Wiederholdt zu Wetzlar und Henrich Löhr zu Burbach nebst Konsorten wegen des Erwerbs des von Trümbachischen Gutes zu Burbach
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 X Nr. 9
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.3. Adel, adlige Güter und Adelsprozesse
(1722, 1727, 1729) 1736
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Prozessunterlagen (Supplik, Zitation des Reichskammergerichts); Korrespondenzen zwischen dem Fürsten Christian zu Nasau-Dillenburg und den Grafen Georg Friedrich von Kirchberg wegen der intendierten Niederlassung des Geheimrats Wiederholt in Burbach und dessen Ankauf des von Trümbachischen Gutes; Korrespondenzen zwischen dem Oberschultheißen Bauermeister zu Neunkirchen und der Regierungskanzlei zu Hachenburg wegen des geplanten Ankaufs des von Trümbachischen Gutes zu Burbach durch den Geheimrat Wiederholt zu Wetzlar; Protestationen des Georg Weber als Trümbachischer Tochtermann gegen den Verkauf des adeligen Hauses zu Burbach; Abschriften von Erklärungen und Suppliken des Johann Wilhelm von Trümbach von 1722 und 1727 betreffend den Verkauf des Gutes Burbach; Supplik der von Trümbachischen Erben zu Burbach wegen eines Streits mit der Witwe des gräflich-lippischen Capitains von Trümbach von 1729.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.3. Freier Grund Sel- und Burbach (Tektonik)
- Freier Grund Sel- und Burbach (Bestand)
- 2. Sayn-Hachenburgische Regierung (Gliederung)
- 2.3. Adel, adlige Güter und Adelsprozesse (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International