Ferdinand Erzherzog zu Österreich verkauft dem oberösterreichischen Regimentsrat Dr. iur. Johann Chrysostomus ("Crisostimo") Hechstetter einen jährlichen Zins von 100 fl aus einem Kapital von 2000 fl rh zu 60 xn in Tiroler Landeswährung. Der Aussteller quittiert den Empfang des Kapitals durch den Tiroler Kammermeister Hans Anggahöls. Der Zins ist halbjährlich zahlbar mit 50 fl aus dem Pfannhaus und Salzmairamt zu Hall im Inntal. Verpfändet werden neben den Einkünften des genannten Amtes alle anderen Einkünfte der Tiroler Kammer. Der Aussteller wird den Gläubiger von allen Steuern und Abgaben, die die Tiroler Landschaft auf Kapital und Zinsen legen wird, befreien. Er kann den Zins auch von Hechstetter und seinen Erben ablösen.
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Ferdinand Erzherzog zu Österreich verkauft dem oberösterreichischen Regimentsrat Dr. iur. Johann Chrysostomus ("Crisostimo") Hechstetter einen jährlichen Zins von 100 fl aus einem Kapital von 2000 fl rh zu 60 xn in Tiroler Landeswährung. Der Aussteller quittiert den Empfang des Kapitals durch den Tiroler Kammermeister Hans Anggahöls. Der Zins ist halbjährlich zahlbar mit 50 fl aus dem Pfannhaus und Salzmairamt zu Hall im Inntal. Verpfändet werden neben den Einkünften des genannten Amtes alle anderen Einkünfte der Tiroler Kammer. Der Aussteller wird den Gläubiger von allen Steuern und Abgaben, die die Tiroler Landschaft auf Kapital und Zinsen legen wird, befreien. Er kann den Zins auch von Hechstetter und seinen Erben ablösen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1852
fasc. 002 n. 01
01956
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 16. Jahrhundert
1589 November 1 (am ersten tag monats Novembris)
41 x 72,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Innsbruck
Aussteller: Ferdinand Erzherzog zu Österreich
Empfänger: Dr. iur. Johann Chrysostomus ("Crisostimo") Hechstetter, oberösterreichischer Regimentsrat
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Aussteller: Ferdinand Erzherzog zu Österreich
Empfänger: Dr. iur. Johann Chrysostomus ("Crisostimo") Hechstetter, oberösterreichischer Regimentsrat
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Anggahöls, Hans; Kammermeister
Hall im Inntal, Tirol [A]; Pfannhaus
Hall im Inntal, Tirol [A]; Salzmairamt
Innsbruck, Tirol [A]
Tirol [A]; Hofkammer
Tirol [A]; Kammermeister
Tirol [A]; Landschaft
Tirol [A]; Währung
Vorderösterreich; Regimentsräte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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