Strafsache gegen Heinrich Gundlach und Genossen wegen Landfriedensbruch
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I. HA Rep. 84a, Nr. 58564
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.07 Angehörige der Arbeiterklasse ohne Angabe einer Parteizugehörigkeit >> 04.03.05.07.01 Kämpfe gegen nationalistische und nationalsozialistische Organisationen >> 04.03.05.07.01.04 Hessen-Nassau
1924 - 1925
Enthält u. a.:
- Anklage und Urteil wegen eines Zusammenstoßes von Mitgliedern des Arbeiter-Radfahrer-Vereins mit einem Zug des Jungdeutschen Ordens (Jungdo) und dem Schlageter-Wanderbundes am 25. Mai 1924 im Dorf Ochshausen
- Anklageschrift gegen Heinrich Gundlach, Wilhelm Wolfram, Karl Georg Bischoff, Karl Bölling, Karl Hetzel, Heinrich Hetzel, Georg Fischer, August Mainzer, Nikolaus Becker, Heinrich Götte, Georg Jonson, Arthur Neidnicht, Wilhelm Marquardt, Fritz Gossmann, Karl Jetzizack, Wilhelm Hansmann, Jacob Gundlach, Wilhelm Lampe, Georg Lips und Heinrich Strube aus Ochshausen
- Strafsache gegen Philipp Fischer, Paulus Strube, Heinrich Heckmann, Hugo Munzer, Martin Wiegand, Otto Ullrich, Albert Brand, Joachim Haupt und Justus Albrecht wegen Abhaltung von ungenehmigten nationalsozialistischen Versammlungen und die Herstellung und Verbreitung von Flugblättern in Spangenberg und Mörshausen 1923
- Anklage gegen Hans Krause und Otto Bärens, wegen der Organisation eines unangemeldeten Marsches des Jungdeutschen Ordens am 25.05.1924 von Helsa nach Kassel
- Zeitungsausschnitte.
- Anklage und Urteil wegen eines Zusammenstoßes von Mitgliedern des Arbeiter-Radfahrer-Vereins mit einem Zug des Jungdeutschen Ordens (Jungdo) und dem Schlageter-Wanderbundes am 25. Mai 1924 im Dorf Ochshausen
- Anklageschrift gegen Heinrich Gundlach, Wilhelm Wolfram, Karl Georg Bischoff, Karl Bölling, Karl Hetzel, Heinrich Hetzel, Georg Fischer, August Mainzer, Nikolaus Becker, Heinrich Götte, Georg Jonson, Arthur Neidnicht, Wilhelm Marquardt, Fritz Gossmann, Karl Jetzizack, Wilhelm Hansmann, Jacob Gundlach, Wilhelm Lampe, Georg Lips und Heinrich Strube aus Ochshausen
- Strafsache gegen Philipp Fischer, Paulus Strube, Heinrich Heckmann, Hugo Munzer, Martin Wiegand, Otto Ullrich, Albert Brand, Joachim Haupt und Justus Albrecht wegen Abhaltung von ungenehmigten nationalsozialistischen Versammlungen und die Herstellung und Verbreitung von Flugblättern in Spangenberg und Mörshausen 1923
- Anklage gegen Hans Krause und Otto Bärens, wegen der Organisation eines unangemeldeten Marsches des Jungdeutschen Ordens am 25.05.1924 von Helsa nach Kassel
- Zeitungsausschnitte.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:40 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.07 Angehörige der Arbeiterklasse ohne Angabe einer Parteizugehörigkeit (Gliederung)
- 04.03.05.07.01 Kämpfe gegen nationalistische und nationalsozialistische Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.07.01.04 Hessen-Nassau (Gliederung)