7/13,1 [Nr. 5]: Herzoglicher Befehl an die Universität, das Verbot von Neudrucken ohne vorherige Genehmigung in den Aufnahmeeid der Buchdrucker aufzunehmen (Mandatum severum de typographis et bibliopolis)
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(Neusch. Nr. 5) Euting 7/13 Nr. 1b.
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 10. Bücheredition (1554-1809) >> Bücheredition, Fasz. I: Nr. 1-45
1557
Enthält: Bl. 9-10v: Herzog Christoph (Us. e.) an die Universität, Göppingen 25.4.1557: In den Aufnahmeeid der Buchdrucker ist sofort einzufügen, dass nichts Namhaftes und Neues, in Theologie gar nichts ohne vorherige Approbation gedruckt werden darf. Die Buchführer haben bei Leibesstrafe zu Zeiten der Frankfurter u.a. Messen, wenn sie die Fässer aufschlagen und feilhaben, den herzoglichen Visitatoren ihre Verzeichnisse, auf Erfordern auch die Bücher vorzulegen, Beanstandetes bis zur Entscheidung zurückzuhalten und die Visitatoren ihrer Buchläden nicht zu behindern. Siegel. Bl. 9v v.d. Hd. Kilian Voglers: 29.4. mune convocatis typographis et bibliopolis in senatum: perlectum eis est.
Akte
Bücheredition, Fasz. I: Nr. 1-45
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
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- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 10. Bücheredition (1554-1809) (Gliederung)
- Bücheredition, Fasz. I: Nr. 1-45 (Archivale)
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