Dr. iur. can. Johannes Walling, Dekan der Kirche veterisecclesie sancti Pauli Monasteriensis ((1)), Kaplan u. Auditor am Hl. Stuhl, mit zusätzlicher Beglaubigung des NS, lädt Bischof Konrad VII. von Regensburg oder dessen Prokurator im Streit mit den in der Stadt Regensburg wohnenden Juden, vertreten durch die Ältesten Mag. Ansal de Colen, Jossel Salman, Gemut Salman, Sussel Pruckhaus, Kalme Kohen, Symon de Brack, Sanderman de Haell, Evsack Rainer u. Moesse Heler, wegen der jährlich an den Bischof zu bezahlenden Steuer in Höhe von 30 Pfund Regensburger Pfennige, wovon Fredericum Auwer 10 Pfund Regensburger Pfennige erhält, die zu bezahlen ihnen angeblich Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt erlassen hat, vor. S: A. NS: Johanns Milnichus, Kleriker der Diözese Coloniensis ((2)) u. Notar. A: Walling: Johannes Dr. iur. can., Domdekan zu Münster u. Auditor am Hl. Stuhl. genannte Personen: Z 1: Arnoldo Haecker, Notar u. Kleriker der Diözese Leodiensis ((3)). Z 2: Johanne de Dulmen, Notar u. Kleriker der Diözese Münster

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv