1.) Die Burg zu Hatzfeld [Hatzfeld (Eder), Stadt, Lkr. Waldeck-Frankenberg]; 2.) jährliche Einkünfte von 20 Gulden Geld aus den Renten zu Marburg ...
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Urk. 14, 6220
A I u, von Hatzfeld sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Hatzfeldt, Nr. 6
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Ha >> Hatzfeld, von >> 1500-1559
1523 Juli 05
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Burg zu Hatzfeld [Hatzfeld (Eder), Stadt, Lkr. Waldeck-Frankenberg]; 2.) jährliche Einkünfte von 20 Gulden Geld aus den Renten zu Marburg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 3.) der Anteil der 1490 Belehnten am Zehnt zu Erksdorf [Stadtteil von Stadtallendorf, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 4.) die Rechte der 1490 Belehnten an einigen Zehnten zu Speckswinkel [Stadtteil von Neustadt (Hessen), Lkr. Marburg-Biedenkopf], an zwei Höfen zu Speckswinkel und an einem Hof bei Rauschenberg, gelegen zu Wambach [Hof auf der Gemarkung Ernsthausen, Stadt Rauschenberg, Lkr. Marburg-Biedenkopf]. [Ehemals Lehen der Grafen von Ziegenhain]. 5.) 20 Gulden Geld, die von dem verstorbenen Ritter Johann von Hatzfeld an die 1490 Belehnten vererbt wurden und die mit 300 Gulden ablösbar sind.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Hatzfeld, Herr zu Wildenburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Hatzfeld, Herr zu Wildenburg
Belehnte/r: Johann, Godert (Goddert), Johann und Hermann von Hatzfeld, Herren zu Wildenburg, Brüder und Vettern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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