Henne Snyder, wohnhaften Dehrn, und seine Frau Katharina verkaufen dem Kaplan des St. Katharinenaltars im St. Lubentiusstift zu Dietkirchen für 10 Gulden Limburger Währung, die ihnen seitens des Altars bezahlt sind, 1/2 Gulden Gülte, die sie jährlich am 11. November auf eigene Kosten und Gefahr dem Kaplan liefern sollen. Sie haben dem Kaplan die Gülte mit Halm und Mund aufgetragen vor 'Kunen Hennen' von Dehrn und 'Dile Hunen' von Offheim, Schöffen des Gerichts in der Dehrner Zent, und setzen dafür folgende Güter zu Unterpfand, die sie mit Halm und Mund vor Goddart Helling von Siegen, Schultheiß, und den Schöffen des vorgenannten Gerichts aufgegeben haben: 'item eynen eygen bauwemegartten, gelegen uber Layne nyddendig den furtis zu Derne obgen(ant) uff deme Sneyßen. Item 3 sd. landis gelegen bii deme oberholcze und(e) dii wendent uff dene Sneyßen. Item 2 sd. landis bii ey(n) gelegen in dene Albacher greben und(e) wendent uff dene Fryhen van Derne. Item eynen wynegartten gelegen in der Biicczigen bii Herman Smyde zu Derne'. Bei Leistungsversäumnis kann der Kaplan dem Schultheißen sein Gerichtsgold geben, der ihm die Unterpfänder für den Gültrückstand und Schaden pfänden soll. - Siegel des Gerichts der Dehrner Zent.