Kaufbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1208
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 2 Kaufbriefe, Zinsbriefe u.ä. 1311-1547
1539 Juni 25, Mittwoch nach Johannis Baptiste
Regest: Hans Steudlin, Fuhrmann, Bürger zu Reutlingen, bekennt für sich und alle seine Erben, daß er Jörg Stocker und Hans Gretzinger, Pflegern des Spöhlins-Almusens zu Reutlingen, verkauft hat 1 fl rhein., zu 60 Kreuzern gerechnet, steten jährl. Zins, jährlich zu geben auf St. Johannis des Täufers Tag, aus seinem ungefähr 4 Mannsmahd großen Gut im Wernsperg zwischen den Gütern des Crispian Kurtz und Hans Nower. Zinst jährlich 4 1/2 Pfund Wachs. Doch gehen wiederum 6 1/2 Schilling Zins in das Gut. Es ist weiter niemand haft. Der Kauf ist geschehen um 20 fl rhein. Bei Säumigkeit in der Zinszahlung haben die Käufer das Recht, das Unterpfand darum anzugreifen nach der Stadt Reutlingen Recht und Gewohnheit bis zu völliger Bezahlung. Steudlin hat sich und allen Inhabern des Zinsguts vorbehalten, den Gulden Zins jederzeit mit 20 fl Hauptgut abzulösen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Jetzo Daniel Rieper. -
Jetzo Inhaber Abraham und Jacob die Lampartter. -
1665 Jacob Lampardter.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Jetzo Daniel Rieper. -
Jetzo Inhaber Abraham und Jacob die Lampartter. -
1665 Jacob Lampardter.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel vorhanden
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: M. Benedict Gretzinger, Stadtschreiber zu Reutlingen und offner Notarius
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: M. Benedict Gretzinger, Stadtschreiber zu Reutlingen und offner Notarius
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ