Historische Gebäude in Weinstadt, Schnait und Baach
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 R120114/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 Filmdokumente als Belegexemplar
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2012
Text:
Schnait und der Weiler Baach
In einer ersten Urkunde aus dem Jahr 1238 ist Schnait erwähnt. Sein Ortsname bedeutet: "Einschnitt in den Wald". Der Weinort liegt in einem vom Klima begünstigten Seitental der Rems und ist einer der 5 Teilorte von Weinstadt. Von großer Bedeutung ist die Geburt Friedrich Silcher, der am 27.06.1789 als Sohn des schwäbischen Schulmeisters Karl Silcher das Licht der Welt erblickte. Bekannt geworden ist er als Sammler und Komponist von Volksliedern. Später als Musikpädagoge war ihm die musikalische Erziehung der Kinder des einfachen Volkes ein zentrales Anliegen. Das Geburtshaus ist heute ein schönes Museum.
Vor 1500 stand in Schnait schon eine Kirche, der heutige Turm und die Sakristei zeugen von einem spätgotischen Gebäude. Das größte Kleinod der Schnaiter Kirche ist der spätgotische Hochaltar. Bemerkenswert sind auch die 45 umlaufenden Bildtafeln von 1761. Am Ortseingang gegenüber der heutigen Kelter sthet das "Untere Schloss", das im 16. Jahrhundert (über älteren Resten) gebaut wurde, es ist der älteste erhaltene Schlossbau von Schnait. Das Obere Schloss, auch "Schafhaus" genannt, von 1609 hatte Anfang des 19. Jahrhunderts auch einen Schaftstall und ist heute vorbildlich renoviert. Beachtlich waren auch die zahlreichen Gasthäuser in Schnait und Baach. Die Gaststätten Hirsch, Ochsen und das Lamm waren seit dem 18. Jh. wichtige Herbergen mit großen Stallungen für Pferde.
Der Wohnbezirk Baach war geschichtlich nicht uninteressant, es ist ein kleiner Weiler 2,5 Km von Schnait entfernt, in einer wunderschönen Landschaft gelegen.
Filmaufnahmen und Fotos: Peter Früh, Karlheinz Müller
Bereitstellung des historischen Bildmaterials u. Textkorrekturen: Bernd Breyvogel, Stadtarchivar Weinstadt
Filmschnitt, Text, Musik: Peter Früh
Sprecherin: Hannelore Rauscher
Copyright: Hobby Filmer Stadt Weinstadt
Schnait und der Weiler Baach
In einer ersten Urkunde aus dem Jahr 1238 ist Schnait erwähnt. Sein Ortsname bedeutet: "Einschnitt in den Wald". Der Weinort liegt in einem vom Klima begünstigten Seitental der Rems und ist einer der 5 Teilorte von Weinstadt. Von großer Bedeutung ist die Geburt Friedrich Silcher, der am 27.06.1789 als Sohn des schwäbischen Schulmeisters Karl Silcher das Licht der Welt erblickte. Bekannt geworden ist er als Sammler und Komponist von Volksliedern. Später als Musikpädagoge war ihm die musikalische Erziehung der Kinder des einfachen Volkes ein zentrales Anliegen. Das Geburtshaus ist heute ein schönes Museum.
Vor 1500 stand in Schnait schon eine Kirche, der heutige Turm und die Sakristei zeugen von einem spätgotischen Gebäude. Das größte Kleinod der Schnaiter Kirche ist der spätgotische Hochaltar. Bemerkenswert sind auch die 45 umlaufenden Bildtafeln von 1761. Am Ortseingang gegenüber der heutigen Kelter sthet das "Untere Schloss", das im 16. Jahrhundert (über älteren Resten) gebaut wurde, es ist der älteste erhaltene Schlossbau von Schnait. Das Obere Schloss, auch "Schafhaus" genannt, von 1609 hatte Anfang des 19. Jahrhunderts auch einen Schaftstall und ist heute vorbildlich renoviert. Beachtlich waren auch die zahlreichen Gasthäuser in Schnait und Baach. Die Gaststätten Hirsch, Ochsen und das Lamm waren seit dem 18. Jh. wichtige Herbergen mit großen Stallungen für Pferde.
Der Wohnbezirk Baach war geschichtlich nicht uninteressant, es ist ein kleiner Weiler 2,5 Km von Schnait entfernt, in einer wunderschönen Landschaft gelegen.
Filmaufnahmen und Fotos: Peter Früh, Karlheinz Müller
Bereitstellung des historischen Bildmaterials u. Textkorrekturen: Bernd Breyvogel, Stadtarchivar Weinstadt
Filmschnitt, Text, Musik: Peter Früh
Sprecherin: Hannelore Rauscher
Copyright: Hobby Filmer Stadt Weinstadt
0'37
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Stadtarchiv Weinstadt
Rauscher, Hannelore
Baach : Weinstadt WN
Schnait : Weinstadt WN
Weinstadt WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ