König [Konstantin I.] von Griechenland an Kaiser Wilhelm II.: Dank für Entsendung und Erläuterungen des [Freiherrn]von Falkenhausen, Bekundung der Interessengleichheit Griechenlands und Deutschlands, Schilderung des politischen Drucks vonseiten der Entente-Mächte bzw. die sich für seine Politik mit Rücksicht auf sein Volk ergebenden Konsequenzen und Erläuterung seiner Lage als legaler, doch im Exil lebender König, Bezeichnung der Maßnahmen des gegenwärtigen [Ministerpräsidenten] und Entente-Sympathisanten Venizelos als nicht verfassungskonform und rechtswidrig und Hoffnung für die Zukunft zum Zwecke seiner Rückkehr auf den griechischen Thron wie auch für einen Ausbau der griechischen Industrie und anderer Infrastruktur zum Nutzen beider Länder auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit Deutschland, auch Erläuterung der machtpolitischen Seite dieser Ansicht im Zusammenhang mit den Interessen Deutschlands; Lage an der mazedonisch-albanischen Front und die Möglichkeit seines persönlichen Eingreifens und seiner dadurch möglichen Rückkehr angesichts des für ihn günstigen Klimas im griechischen Volk, mögliche Lage für den Fall, dass die Entente Mazedonien doch nicht räumt; Anregung der lebhaften Fortführung des Dialogs mit Wilhelm II. und die Übertragung wichtigerer damit zusammenhängender Aufgaben an Falkenhausen; Konstantin ist nach einem Aufenthalt in Sankt Moritz wieder völlig von einer Operation genesen und felddienstfähig; Begrüßung des Kriegsendes im Osten und dessen für Deutschland günstigen Ausgang (maschinenschriftlich, letzter Teil eigenhändig, mit Vermerk Wilhelms II., Umschlag mit Vermerken Wilhelms und Ludendorffs)

Vollständigen Titel anzeigen
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Objekt beim Datenpartner