A1: Fritz Ruess, zu Pappenberg. A2: Endres Gloser, zu Pappenberg. A3: Erll Frannck, zu der langen Pruckh (Langenbruck, Lkr. Amberg). A4: Hans Förster zu Weidlwang. S: Christoph Teintzer, Kastner zu Vilseck. E: Abt Bartholomäus und Konvent des Klosters Michelfeld. Betreff: Verkauf von 12 Teilen einer Erzgrube (= eine halbe Grube), die A1 - A4 mit Bewilligung Bischof Georgs von Bamberg nach Bergwerksrecht auf dem Pappenberg angefangen haben, um eine Summe Geldes. A1 - A4 erlauben dem Kloster, 9 Klafter in die Tiefe und 6 Klafter in die Weite nach Erz zu suchen. Wenn sich in dieser Grube kein Erz finden sollte, wollen A1 - A4 dies dem Kloster aus ihrer anderen Grube erstatten, die sie selbst bearbeiten. Wenn einer der Mitbesitzer der Grube seinen Anteil verkaufen möchte, soll er ihn den Mitgewerken dieser Grube zu einem nicht höheren Preis als 3 Gulden pro Teil anbieten. Nur wenn die Grube gebessert worden sein sollte, soll er ihn um 4 Gulden verkaufen. Wenn das Kloster mehr Erz brauchen sollte, als es in seinem Anteil an der Grube gewinnt, soll man ihm dieses um einen Gulden rhein. für 8 Seidlein Erz zu kaufen geben. Doch soll es dem Kloster frei stehen, ob es das Erz von ihnen nehmen will oder nicht.

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Staatsarchiv Amberg
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