Der Erzbischof von Mainz Berthold [von Henneberg] verschreibt die Hälfte des mainzischen Anteils an Brückenau, insgesamt ein Vierteil, und am Schloss Schildeck, insgesamt ein halbes Viertel, in amtmannsweise an den Abt des Klosters Fulda [Graf] Johann [von Henneberg], der diesen Anteil von dem Grafen Otto von Henneberg ausgelöst hat. Der Erzbischof behält sich dabei das Recht zum Rückkauf vor.
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Der Erzbischof von Mainz Berthold [von Henneberg] verschreibt die Hälfte des mainzischen Anteils an Brückenau, insgesamt ein Vierteil, und am Schloss Schildeck, insgesamt ein halbes Viertel, in amtmannsweise an den Abt des Klosters Fulda [Graf] Johann [von Henneberg], der diesen Anteil von dem Grafen Otto von Henneberg ausgelöst hat. Der Erzbischof behält sich dabei das Recht zum Rückkauf vor.
Hochstift Fulda Urkunden 207
WU 117/138
Hochstift Fulda Urkunden 1499 Mai 2
Hochstift Fulda Urkunden
Hochstift Fulda Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1499 Mai 2
Hochstift Fulda
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Mainz
Literatur: Repertorium: WU VII, 513
Vermerke: Archivvermerke: M. 1. Beiliegend zwei wohl relativ gleichzeitige unbeglaubigte Abschriften des unter dem gleichen Datum ausgestellten Reversbriefes des Abtes Johann von Fulda.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Perg., Orig., dt. Siegler bzw. Siegel: S 1: Erzbischof, fehlt S 2: Domkapitel zu Mainz, besch.
Überlieferung: Original
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Mainz
Literatur: Repertorium: WU VII, 513
Vermerke: Archivvermerke: M. 1. Beiliegend zwei wohl relativ gleichzeitige unbeglaubigte Abschriften des unter dem gleichen Datum ausgestellten Reversbriefes des Abtes Johann von Fulda.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Perg., Orig., dt. Siegler bzw. Siegel: S 1: Erzbischof, fehlt S 2: Domkapitel zu Mainz, besch.
Archivvermerke: M. 1. Beiliegend zwei wohl relativ gleichzeitige unbeglaubigte Abschriften des unter dem gleichen Datum ausgestellten Reversbriefes des Abtes Johann von Fulda.
Henneberg, Berthold Graf von, Mainz, Erzbischof
Henneberg, Johann I. Graf von, Kloster Fulda, Abt
Henneberg, Otto Graf von
Liebenstein, Jakob von, Mainz, Domdekan
Hessen, Landgrafen von
Mainz (Rheinland-Pfalz), Erzbischof
Mainz (Rheinland-Pfalz), Domstift, Dekan
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Stadt
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Kellerei
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Gericht
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Erbhuldigung
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Öffnungsrecht, Erzstift Mainz
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Burg
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra//Lkr. Bad Kissingen), Gericht
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Burg, Burgfrieden
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Burg, Öffnungsrecht, Erzstift Mainz
Lohr (Lkr. Main-Spessart)
Salmünster (Hessen/heute Bad Soden-Salmünster Main-Kinzig-Kreis)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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