Kurfürst Philipp von der Pfalz entscheidet in Streitigkeiten zwischen dem Burggrafen zu Alzey, Erkinger zu Rodenstein, einer- sowie dem Vogt zu Bretten, Georg Göler von Ravensburg, und dessen Bruder Albrecht, Schenk des Pfalzgrafen, als Vormunde Friedrichs von Hirschberg, Sohn des Arnold (+), andererseits wegen etlicher Lehen, die von der Pfalzgrafschaft bei Rhein herrühren, wie nachfolgt. Die Angelegenheit war nach etlichen Rechtshandlungen vor dem Pfalzgrafen und anderen Fürsten wieder vor ihm als Landesfürst gelandet, der sie mit gelehrten und ungelehrten Räten betrachtet hat und gemeinsam mit ihnen gütlich entscheidet: Erkinger und Friedrich sollen die umstrittenen Lehen hälftig teilen und genießen. Nach Erkingers Tod erhält Friedrich die Lehen zur Gänze. Sollten Streitigkeiten über die Teilung aufkommen, behält der Pfalzgraf sich vor, diese zu entscheiden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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