Finanzämter Baden-Baden und Rastatt: Verwaltung, Personalakten, Steuerakten, Betriebsprüfung, Jüdisches Vermögen (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 417 Zugang 1997-45
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Finanzen, Landwirtschaft und Forst >> Finanzämter >> Baden-Baden
1920-1985
Vorbemerkung: Der Bestand 417 Zugang 1997-45 gealngte im Jahr 1997 als Abgabe des Finanzamts Baden-Baden an das Generallandesarchiv Karlsruhe. Dort wurde der Bestand bewertet und durch Marten Schoonbeek verzeichnet, signiert und verpackt. Neben dem Finanzamt Baden-Baden beinhaltet der Zugang auch Unterlagen zum Finanzamt Rastatt. Er beinhaltet sowohl allgemeine Akten zur Verwaltung und Organisation der Finanzämter Baden-Baden und Rastatt als auch Personalakten, Steuerakten (unter anderem Reichsfluchtsteuerakten) und Betriebsprüfungsakten, Akten zu jüdischem und ausländischem Vermögen, dessen Beschlagnahmung und Akten zur Wiedergutmachung. Unter den Personalakten befindet sich auch ein Strafverfahren wegen Amtsunterschlagung und Urkundenfälschung (siehe Bestellnummern 25-30). Karlsruhe, im Juni 2016 Sara Diedrich
Konversion: Im Jahr 2015 wurde das Findmittel konvertiert. Die Endredaktion führte Sara Diedrich im Juni 2016 durch.
Konversion: Im Jahr 2015 wurde das Findmittel konvertiert. Die Endredaktion führte Sara Diedrich im Juni 2016 durch.
126 Akten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
Hierarchie
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