Kriegs- und Domänenkammer zu Halberstadt. Amt Kloster Gröningen (Bestand)
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A 19a VI (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.02. Hochstift/Fürstentum Halberstadt >> 01.02.03. Akten >> 01.02.03.01. Ober- und Mittelbehörden >> 01.02.03.01.06. Kriegs- und Domänenkammer zu Halberstadt >> A 19a Kriegs- und Domänenkammer zu Halberstadt. Ämter
1671 - 1808
Findhilfsmittel: Behördenfindbuch, Anfang 19. Jh.
Zusatzinformationen: Das den Heiligen Vitus und Cyriacus geweihte Corveyer Eigenkloster Gröningen, das mit Mönchen des Benediktinerordens besetzt war, ist angeblich eine im Jahre 936 erfolgte Gründung des Grafen Siegfried, Bruders des Markgrafen Gero. Infolge der Reformation löste es sich um 1550 auf. Seit 1561 wurden seine Ländereien vom Abt von Corvey verpachtet. 1593 erhielt Herzog Heinrich Julius von Braunschweig das Kloster vom Abt von Corvey zu Erb- und Mannlehen und nach der Ablösung des bisherigen Pächters gab er es erneut an den Amtshauptmann von Gröningen, F. v. Behr, in Pacht. Nach zeitweiliger Übernahme durch das Domkapitel in Halberstadt wurde Kloster Gröningen von diesem gegen das bischöfliche Tafelgut Langenstein ausgetauscht. Es kam zu Streitigkeiten, bei denen nach Ende des 30jährigen Krieges Braunschweig zwar seine Ansprüche zunächst durchsetzte, sie jedoch um 1670 an den Landesherrn abtrat. Seitdem war Kloster Gröningen Domäne.
Zusatzinformationen: Das den Heiligen Vitus und Cyriacus geweihte Corveyer Eigenkloster Gröningen, das mit Mönchen des Benediktinerordens besetzt war, ist angeblich eine im Jahre 936 erfolgte Gründung des Grafen Siegfried, Bruders des Markgrafen Gero. Infolge der Reformation löste es sich um 1550 auf. Seit 1561 wurden seine Ländereien vom Abt von Corvey verpachtet. 1593 erhielt Herzog Heinrich Julius von Braunschweig das Kloster vom Abt von Corvey zu Erb- und Mannlehen und nach der Ablösung des bisherigen Pächters gab er es erneut an den Amtshauptmann von Gröningen, F. v. Behr, in Pacht. Nach zeitweiliger Übernahme durch das Domkapitel in Halberstadt wurde Kloster Gröningen von diesem gegen das bischöfliche Tafelgut Langenstein ausgetauscht. Es kam zu Streitigkeiten, bei denen nach Ende des 30jährigen Krieges Braunschweig zwar seine Ansprüche zunächst durchsetzte, sie jedoch um 1670 an den Landesherrn abtrat. Seitdem war Kloster Gröningen Domäne.
Laufmeter: 1.9
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
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- 01.02.03.01. Ober- und Mittelbehörden (Tektonik)
- 01.02.03.01.06. Kriegs- und Domänenkammer zu Halberstadt (Tektonik)
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