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Wolfgang [Schutzbar genannt Milchling], bestätigter Abt von
Fulda, bekundet, dass er Apel Hille, dessen Ehefrau Elisabeth (Else) und
deren Erben m...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1561-1570
1562 Februar 27
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben in unser stadt Fulda Freytag den siebenundzwanzigstenn Februarii im funffzehenn hundertenn zway und sechzigstenn iahre
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolfgang [Schutzbar genannt Milchling], bestätigter Abt von Fulda, bekundet, dass er Apel Hille, dessen Ehefrau Elisabeth (Else) und deren Erben mit einem Gut in Feuchtenborn (Feuchtennbornischguth) [Wüstung östlich von Kirchhasel] genannt das Gassengut mit Zubehör nach Fuldaer Lehnrecht belehnt hat. Es folgt eine Auflistung der zu dem Gut gehörenden Äcker und Wiesen. Das Gut hat Apel gekauft, wie es die darüber ausgestellte und besiegelte Urkunde besagt, und der Verkäufer hat dem Abt das Lehen aufgesagt. Andere Rechte und Gewohnheiten des Klosters bleiben durch die Belehnung unberührt. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Wolfgang]
Die Urkunde ist wegen Wasserflecken und Löchern im Pergament teilweise nicht lesbar; in der linken Hälfte wurde zur Verstärkung ein Pergamentpapier, auf der Rückseite ein Paperstück aufgeklebt.
Zu Feuchtenborn Reimer, Historisches Ortslexikon, S. 138.
Ein Verkäufer des Guts wird in der Urkunde nicht genannt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.