Christoffell Brunß, Bürger zum Calenberg1), leiht von Propst Frischen bzw. von Kl. Wormeln zehn Rtlr, der Tlr zu 21 Schillingen Paderborner Währung gerechnet, und quittiert über den Empfang der Summe, die mit jährlich 18 Mariengroschen verzinst wird. Der Schuldner setzt seinen kleinen Diehlhoff vor dem Calenberg, der bei Johannes Jochumb liegt, zum Unterpfand. Er bittet den Warburger Bürger Johann Jost, diesen Vertrag für ihn aufzusetzen, und kündigt seine Unterschrift in Form von drei Kreuzen an.
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Christoffell Brunß, Bürger zum Calenberg1), leiht von Propst Frischen bzw. von Kl. Wormeln zehn Rtlr, der Tlr zu 21 Schillingen Paderborner Währung gerechnet, und quittiert über den Empfang der Summe, die mit jährlich 18 Mariengroschen verzinst wird. Der Schuldner setzt seinen kleinen Diehlhoff vor dem Calenberg, der bei Johannes Jochumb liegt, zum Unterpfand. Er bittet den Warburger Bürger Johann Jost, diesen Vertrag für ihn aufzusetzen, und kündigt seine Unterschrift in Form von drei Kreuzen an.
B 614u, 21 fol. 22 - Band: Regest
B 614u Kloster Wormeln - Urkunden
Kloster Wormeln - Urkunden >> 2. Regesten aus Akten
1730 Juni 13
Vermerke: Wormeln Akten 21 fol. 22, Ausfertigung, Papier, Unterschriften des Jost und des Brunß.
1) S Warburg (Stadt Warburg).
1) S Warburg (Stadt Warburg).
Urkunde
Ausstellort: Warburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Wormeln (Tektonik)
- Kloster Wormeln / Urkunden (Bestand)
- 2. Regesten aus Akten (Gliederung)