Der Rat zu Nürnberg läßt Michel Gruber und Andres Beyhelstein, Bürgern zu Dinkelsbühl, auf ihre namens des Rates zu Dinkelsbühl überreichte Klageschrift, dass ihnen zur Zeit, da Dinkelsbühl mit dem Krieg Herzog Ludwigs von Niederbayern nichts zu tun hatte, von einigen Hintersassen Nürnberger Bürger, etliche Güter genommen worden seien, durch die Ratsherren Hans Lemblein und Mertein Beheim antworten: begehrten sie erntlichs Rechtes gegen ihre Widersachen, so sollten sie es dem Rate zu erkennen geben, der ihnen dann nach Gebühr antworten werde, wollten sie sich aber freundlich vertragen, so wolle der Rat hiezu behilflich sein. Gruber und Beyelstein antworten darauf, sie seien von den Absichten des Rates zu Dinkelsbühl über die weitere Behandlung der Klage nicht unterrichtet und erbitten Bedenkzeit.

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Staatsarchiv Nürnberg
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