Der Ulmer Bürger Berthold Fridler und seine Ehefrau Katharina schenken den Siechen in der Siechenstube des Heiliggeistspitals zu Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] zu ihrem Seelenheil einen jährlichen Zins von 5 Schilling Heller. Dieser Zins gefällt als Afterzins an Weihnachten von ihrem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm auf der Breite ("Gebraitun") [heute Breite Gasse] neben dem Haus des Johann Vinning. Ihn soll der jeweilige Spitalmeister am 6. Januar ("vff Obrosten tag") unter den Siechen in der Siechenstube verteilen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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