Abt Hildebrand (Hiltbrand) von Königsbronn, Ritter Ulrich von Rechberg zu Hohenrechberg, Pfleger zu Höchstetten, Lutz von Zipplingen, Pfleger zu Helfenstein, schließen einen Vergleich zwischen Propst Heinrich von Herbrechtingen, seinen Konvent, seinen leiblichen Brüdern und Freunden, Heinz Birchtel der Ältere und seinen Söhnen Cristel, Heinz, Paul, Hans und Seitz von Herbrechtingen, andererseits mit Willen des Pfalzgrafen Herzog Ludwig von Bayern und des Hans Hailer (Hailor) von Mergelstetten, des Hans Krek von Heidenheim, des Peter Hailer von Heuchlingen und andere Brüder und Verwandten des Herrn Ulrich Zeiler. Alle Briefe wider die Birchtel sollen ungültig sein, jede Partie soll zwei Schiedräte bestimmen, die über die Entschädigung des alten Birchtel und die Söhne für den an Herrn Ulrich Zeiler geschehenen Totschlag urteilen und nötigenfalls einen Herrn von Rechberg für den Richtentscheid beziehen sollen. Heinz Birchtel der Ältere und sein Sohn dürfen wieder nach Herbrechtingen in ihre Häuser gehen und müssen für dort angerichteten Schaden entschädigt werden. Wenn Propst Heinrich oder die Brüder Michel, Thoman, Hans und Jörg Hitzler oder die Birchteler gegen diesen Vertrag handeln, hat Herzog Ludwig das Recht, sie um Hab und Gut zu strafen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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