Kleinere Nachlässe: Nachlass Hartig (Bestand)
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O 59 Hartig
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Familienarchive und Nachlässe >> Kleinere Nachlässe
1780-1987
Enthält: Manuskript zur Lebensgeschichte von Georg Ludwig Hartig, 1826 mit Abschrift
Bestallungsurkunden
Porträts
Publikationen über Hartig
Bestandsgeschichte: Im Rahmen der Festveranstaltung und Ausstellung anlässlich des 250. Geburtstags von Georg Ludwig Hartig in Gladenbach im September 2014 nahm die Georg-Ludwig-Hartig-Stiftung in Wiesbaden im Juli 2014 Kontakt zum Hessischen Landesarchiv auf. Der Stiftung war es mit Unterstützung der Stiftung Jagdschloss Kranichstein gelungen, den in Privatbesitz befindlichen Nachlass von Georg Ludwig Hartig anzukaufen, woraufhin dessen Deponierung im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt beschlossen wurde (AZB 111/2014). In der Ausstellung gezeigt wurden weitere Dokumente in Privatbesitz von Frau Wiltrud Weers in Oldenburg, die diese im Dezember 2014 ebenfalls im Staatsarchiv Darmstadt deponierte (AZB 138/2014). Die tatsächliche Übernahme der beiden Deposita von der Georg-Ludwig-Hartig-Stiftung erfolgte im März 2015.
Geschichte des Bestandsbildners: Oberlandesforstmeister Staatsrat Prof. Dr. h. c. Georg Ludwig Hartig, ein bedeutender Wegbereiter der modernen Forstwirtschaft, gilt als Erfinder des forstlichen Nachhaltigkeitsgedankens als tragendes Prinzip der Forstwirtschaft. Er wurde am 2. September 1764 als Sohn eines hessen-darmstädtischen Forstmeisters in Gladenbach geboren. Im Jahr 1786 nahm Hartig eine Stellung als Solms-Braunfelsischer Oberförster in Hungen an und wechselte 1797 als Landforstmeister ins nassau-oranische Dillenburg. 1806 folgte er dem Ruf des württembergischen Königs und ging als Oberforstrat nach Stuttgart. 1811 schließlich wechselte er als Staatsrat und Leiter der preußischen Staatsforstverwaltung nach Berlin, wo er 1815 die Forstverwaltung der Rheinprovinz organisierte. 1821 richtete er an der Universität Berlin einen Lehrstuhl für Forstwirtschaft ein, aus dem später die Forstliche Hochschule Eberswalde hervorging. Georg Ludwig Hartig starb am 2. Februar 1837 in Berlin.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Referent: Eva Haberkorn
Bearbeiter: Eva Haberkorn
Bestallungsurkunden
Porträts
Publikationen über Hartig
Bestandsgeschichte: Im Rahmen der Festveranstaltung und Ausstellung anlässlich des 250. Geburtstags von Georg Ludwig Hartig in Gladenbach im September 2014 nahm die Georg-Ludwig-Hartig-Stiftung in Wiesbaden im Juli 2014 Kontakt zum Hessischen Landesarchiv auf. Der Stiftung war es mit Unterstützung der Stiftung Jagdschloss Kranichstein gelungen, den in Privatbesitz befindlichen Nachlass von Georg Ludwig Hartig anzukaufen, woraufhin dessen Deponierung im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt beschlossen wurde (AZB 111/2014). In der Ausstellung gezeigt wurden weitere Dokumente in Privatbesitz von Frau Wiltrud Weers in Oldenburg, die diese im Dezember 2014 ebenfalls im Staatsarchiv Darmstadt deponierte (AZB 138/2014). Die tatsächliche Übernahme der beiden Deposita von der Georg-Ludwig-Hartig-Stiftung erfolgte im März 2015.
Geschichte des Bestandsbildners: Oberlandesforstmeister Staatsrat Prof. Dr. h. c. Georg Ludwig Hartig, ein bedeutender Wegbereiter der modernen Forstwirtschaft, gilt als Erfinder des forstlichen Nachhaltigkeitsgedankens als tragendes Prinzip der Forstwirtschaft. Er wurde am 2. September 1764 als Sohn eines hessen-darmstädtischen Forstmeisters in Gladenbach geboren. Im Jahr 1786 nahm Hartig eine Stellung als Solms-Braunfelsischer Oberförster in Hungen an und wechselte 1797 als Landforstmeister ins nassau-oranische Dillenburg. 1806 folgte er dem Ruf des württembergischen Königs und ging als Oberforstrat nach Stuttgart. 1811 schließlich wechselte er als Staatsrat und Leiter der preußischen Staatsforstverwaltung nach Berlin, wo er 1815 die Forstverwaltung der Rheinprovinz organisierte. 1821 richtete er an der Universität Berlin einen Lehrstuhl für Forstwirtschaft ein, aus dem später die Forstliche Hochschule Eberswalde hervorging. Georg Ludwig Hartig starb am 2. Februar 1837 in Berlin.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Referent: Eva Haberkorn
Bearbeiter: Eva Haberkorn
0,25 m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ