D Rep. 856 Brücke-Museum (Bestand)
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D Rep. 856
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> D Bestände ab 1990 >> D 2 Senat von Berlin >> D 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen
1989 - 2021
Vorwort: D Rep. 856 - Brücke-Museum
1. Institutionsgeschichte
Das Brücke-Museum wurde 1964 mit einer Schenkung des Brücke-Künstlers Karl-Schmidt-Rottluff gegründet. Werner Düttmann entwarf den dazugehörigen Neubau in Berlin Dahlem, in dem das Museum drei Jahre später, 1967 entstand. Seit Beginn ist das Brücke-Museum eine nachgeordnete Einrichtung der Berliner Kulturverwaltung. Auch Erich Heckel, ebenfalls ein Künstler der Brücke-Vereinigung, unterstützte die Sammlung mit einer Schenkung von 900 Werken im Jahr 1966. Als er 1970 verstarb, stiftete seine Witwe Siddi Heckel weitere Werke. Auch Freund*innen der Künstlergruppe wie Max Kaus und Emy Roeder schenkten Kunstwerke und trugen so zum Aufbau dieses Spezialmuseums für die Brücke-Künstler und deren Umfeld bei.
Geleitet wurde das Museum anfänglich von Leopold Reidemeister bis zu seinem Tod 1987. Es folgte Eberhard Roters als kommissarische Leitung und 1988 Magdalena M. Moeller. Seit Oktober 2017 ist Lisa Marei Schmidt Direktorin des Brücke-Museums.
2.Bestandsgeschichte
im Sommer 2021 erhielt das Landesarchiv eine erste Lieferung von Ausstellungsmaterialien des Museums aus dem Zeitraum ca. 1990 bis 2021. Plakate und Publikationen sollten noch folgen.
erschlossen: 0,32 lfm; unerschlossen: 0 lfm
3. Korrespondierende Bestände
D Rep. 840
D Rep. 920-14
4. Literatur
Juni 2021 Nathalie Huck
1. Institutionsgeschichte
Das Brücke-Museum wurde 1964 mit einer Schenkung des Brücke-Künstlers Karl-Schmidt-Rottluff gegründet. Werner Düttmann entwarf den dazugehörigen Neubau in Berlin Dahlem, in dem das Museum drei Jahre später, 1967 entstand. Seit Beginn ist das Brücke-Museum eine nachgeordnete Einrichtung der Berliner Kulturverwaltung. Auch Erich Heckel, ebenfalls ein Künstler der Brücke-Vereinigung, unterstützte die Sammlung mit einer Schenkung von 900 Werken im Jahr 1966. Als er 1970 verstarb, stiftete seine Witwe Siddi Heckel weitere Werke. Auch Freund*innen der Künstlergruppe wie Max Kaus und Emy Roeder schenkten Kunstwerke und trugen so zum Aufbau dieses Spezialmuseums für die Brücke-Künstler und deren Umfeld bei.
Geleitet wurde das Museum anfänglich von Leopold Reidemeister bis zu seinem Tod 1987. Es folgte Eberhard Roters als kommissarische Leitung und 1988 Magdalena M. Moeller. Seit Oktober 2017 ist Lisa Marei Schmidt Direktorin des Brücke-Museums.
2.Bestandsgeschichte
im Sommer 2021 erhielt das Landesarchiv eine erste Lieferung von Ausstellungsmaterialien des Museums aus dem Zeitraum ca. 1990 bis 2021. Plakate und Publikationen sollten noch folgen.
erschlossen: 0,32 lfm; unerschlossen: 0 lfm
3. Korrespondierende Bestände
D Rep. 840
D Rep. 920-14
4. Literatur
Juni 2021 Nathalie Huck
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ