Formationen der Pioniere (Bestand)
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BArch BH 14
call number: BH 14
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1956 -
Bestandsbeschreibung: Die Pioniertruppe zählt zusammen mit der Heeresflugabwehrtruppe, der Heeresfliegertruppe, der Artillerietruppe und der ABC-Abwehrtruppe zu den Kampfunterstützungstruppen, deren Aufgabe es ist, die Kampftruppen bei ihren Operationen gegen den Feind auf dem Gefechtsfeld - zumeist mittelbar - zu unterstützen und vor feindlicher Waffenwirkung zu bewahren.
Die Aufgabe der Pioniertruppe besteht in der Unterstützung der Beweglichkeit der eigenen Truppe und der Störung der Bewegung des Feindes mit technischen Mitteln. Sie ist unterteilt in Pioniere und Spezialpioniere.
Die Pioniere unterstützen die Truppe auf dem Gefechtsfeld mit Maßnahmen wie Verstärkung von Geländehindernissen, Anlegen von Minen- und Baumsperren, Gewässerstauungen und Panzerhindernissen, um den Bewegungsspielraum des Gegners zu hemmen oder in bestimmte Richtungen zu kanalisieren. Durch die Errichtung von Feldbefestigungen verstärken die Pioniere die Abwehrkraft der kämpfenden Truppe. Sie sind aufgrund ihrer Ausrüstung in der Lage, die Kampftruppen direkt mit Sprengmitteln und Flammenwerfern zu unterstützen und im Notfall Kampfaufgaben selbst zu lösen. Eine wichtige Aufgabe der Pioniere besteht darin, die logistischen Versorgungsmaßnahmen der Truppe durch das Öffnen und Offenhalten von Verkehrsverbindungen zu unterstützen. Dazu gehört die Überwindung von Gewässern durch Brückenbau ebenso wie Bau und Instandhaltung von Straßen, Bahnlinien, Flugplätzen, Hafenanlagen, Versorgungseinrichtungen und Unterkünften.
Zu den Spezialpionieren zählen die Pipelinepioniere, die dafür Sorge tragen, dass die Versorgung der Truppe mit Kraftstoff gewährleistet ist, indem sie entsprechende Leitungssysteme bauen, betreiben und warten.
Folgende Einheiten haben Unterlagen an das Bundesarchiv abgegeben:
Korps Pionierkommandeure: 2, 3
Pionierkommandos: 1, 2, 800, 850
Pionierbrigaden: 10, 20, 30, 40
Pionierregimenter: 72, 73, 85, 100, 705
Schwere Pionierregimenter: 85, 705, 706
Amphibisches Pionierbataillon 230
Gebirgspanzerpionierbataillon 230
Gebirgspionierbataillon 8
Leichtes Pionierbataillon 13, 15
Panzerpionierbataillon 220
Pionierbataillone: 2, 4, 5, 6, 7, 10, 11, 12, 61, 110, 210, 240, 320, 620, 730, 731, 732, 733
Pionier-Lehr- und Versuchsbataillon 87
Pionierlehrbataillon 220
Pipelinepionierbataillone: 800, 850, 890, 921
Schwere Pionierbataillone: 620, 715, 850
Schwimmbrückenbataillone: 360, 810, 811, 850, 860
Spezialpionierlehr- und Versuchsbataillon
Flusspionierkompanien: 734, 800, 801, 851
Luftlandepionierkompanie 250
Panzerpionierkompanien: 110, 120, 190, 200, 220, 240, 290, 300, 360
Pionierkompanie 620
Pionier-Lehr- und Versuchskompanie 872
Schwimmbrückenkompanie 301, 4401 WHNS (Wartime Host Nation Support)
Technische Pionierkompanie 600 (Geräteeinheit)
Teilgefechtsstand Pipelinepionierbetrieb 4/1
Wallmeistergruppen: 111, 412, 514
Wallmeistertrupp 352/2
Inhaltliche Charakterisierung: Ausbildungspläne und -befehle, Bataillonsbefehle, Bataillonsgefechtsübungen, Chefbesprechungsprotokolle, Chroniken, Festwochen, Gästebuch, Gefechtsübungen, Geschäftsordnung, Gewässerübersichten, Grundausbildung, Heeresübungen, Jahresausbildungsbefehle, Kasernenbefehle, Kompaniebefehle, Lehrplanübungen, Lehrvorführungen, Lehrübungen, Manöver, Offizierweiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Patenschaften, Planübungen, Presseberichte, Rahmenübungen, Regimentsbefehle, Schiffstagebücher, Stabsdienstordnungen, Standortbefehle, Stellenbesetzungslisten, Stellenplan, Stoffverteilungspläne, Tätigkeitsberichte, Truppenübungsplatzaufenthalte, Unteroffizierweiterbildung, Vorläufige Anweisungen und Richtlinien zum Bau von Eisenbahnbrücken, Zustandsberichte, Geschichte der Wallmeistergruppe 514, Einsatz am Mont Cornillet, Erfahrungsbericht über den Erdbebeneinsatz der Bundeswehr in Süditalien November 1980 bis Februar 1981. Vereinzelte Verschlusssachen.
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Umfang, Erläuterung: 728 AE
Zitierweise: BArch BH 14/...
Die Aufgabe der Pioniertruppe besteht in der Unterstützung der Beweglichkeit der eigenen Truppe und der Störung der Bewegung des Feindes mit technischen Mitteln. Sie ist unterteilt in Pioniere und Spezialpioniere.
Die Pioniere unterstützen die Truppe auf dem Gefechtsfeld mit Maßnahmen wie Verstärkung von Geländehindernissen, Anlegen von Minen- und Baumsperren, Gewässerstauungen und Panzerhindernissen, um den Bewegungsspielraum des Gegners zu hemmen oder in bestimmte Richtungen zu kanalisieren. Durch die Errichtung von Feldbefestigungen verstärken die Pioniere die Abwehrkraft der kämpfenden Truppe. Sie sind aufgrund ihrer Ausrüstung in der Lage, die Kampftruppen direkt mit Sprengmitteln und Flammenwerfern zu unterstützen und im Notfall Kampfaufgaben selbst zu lösen. Eine wichtige Aufgabe der Pioniere besteht darin, die logistischen Versorgungsmaßnahmen der Truppe durch das Öffnen und Offenhalten von Verkehrsverbindungen zu unterstützen. Dazu gehört die Überwindung von Gewässern durch Brückenbau ebenso wie Bau und Instandhaltung von Straßen, Bahnlinien, Flugplätzen, Hafenanlagen, Versorgungseinrichtungen und Unterkünften.
Zu den Spezialpionieren zählen die Pipelinepioniere, die dafür Sorge tragen, dass die Versorgung der Truppe mit Kraftstoff gewährleistet ist, indem sie entsprechende Leitungssysteme bauen, betreiben und warten.
Folgende Einheiten haben Unterlagen an das Bundesarchiv abgegeben:
Korps Pionierkommandeure: 2, 3
Pionierkommandos: 1, 2, 800, 850
Pionierbrigaden: 10, 20, 30, 40
Pionierregimenter: 72, 73, 85, 100, 705
Schwere Pionierregimenter: 85, 705, 706
Amphibisches Pionierbataillon 230
Gebirgspanzerpionierbataillon 230
Gebirgspionierbataillon 8
Leichtes Pionierbataillon 13, 15
Panzerpionierbataillon 220
Pionierbataillone: 2, 4, 5, 6, 7, 10, 11, 12, 61, 110, 210, 240, 320, 620, 730, 731, 732, 733
Pionier-Lehr- und Versuchsbataillon 87
Pionierlehrbataillon 220
Pipelinepionierbataillone: 800, 850, 890, 921
Schwere Pionierbataillone: 620, 715, 850
Schwimmbrückenbataillone: 360, 810, 811, 850, 860
Spezialpionierlehr- und Versuchsbataillon
Flusspionierkompanien: 734, 800, 801, 851
Luftlandepionierkompanie 250
Panzerpionierkompanien: 110, 120, 190, 200, 220, 240, 290, 300, 360
Pionierkompanie 620
Pionier-Lehr- und Versuchskompanie 872
Schwimmbrückenkompanie 301, 4401 WHNS (Wartime Host Nation Support)
Technische Pionierkompanie 600 (Geräteeinheit)
Teilgefechtsstand Pipelinepionierbetrieb 4/1
Wallmeistergruppen: 111, 412, 514
Wallmeistertrupp 352/2
Inhaltliche Charakterisierung: Ausbildungspläne und -befehle, Bataillonsbefehle, Bataillonsgefechtsübungen, Chefbesprechungsprotokolle, Chroniken, Festwochen, Gästebuch, Gefechtsübungen, Geschäftsordnung, Gewässerübersichten, Grundausbildung, Heeresübungen, Jahresausbildungsbefehle, Kasernenbefehle, Kompaniebefehle, Lehrplanübungen, Lehrvorführungen, Lehrübungen, Manöver, Offizierweiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Patenschaften, Planübungen, Presseberichte, Rahmenübungen, Regimentsbefehle, Schiffstagebücher, Stabsdienstordnungen, Standortbefehle, Stellenbesetzungslisten, Stellenplan, Stoffverteilungspläne, Tätigkeitsberichte, Truppenübungsplatzaufenthalte, Unteroffizierweiterbildung, Vorläufige Anweisungen und Richtlinien zum Bau von Eisenbahnbrücken, Zustandsberichte, Geschichte der Wallmeistergruppe 514, Einsatz am Mont Cornillet, Erfahrungsbericht über den Erdbebeneinsatz der Bundeswehr in Süditalien November 1980 bis Februar 1981. Vereinzelte Verschlusssachen.
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Umfang, Erläuterung: 728 AE
Zitierweise: BArch BH 14/...
Gebirgspionierbataillon 8 (GebPiBtl 8), 1956-
792 Aufbewahrungseinheiten; 82,2 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: Amtsdrucksachenbestand BHD 38 Formationen der Pioniere
Literatur: Gustav A. Käser und E. Schulze: Pioniere des Deutschen Heeres 1955-2000. Chronik einer Truppengattung, 2. berichtigte Auflage, Stuttgart 2000.
Martin Rink: Zur Organisation des deutschen Heeres, in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation, Aufstellung, (Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 3), München 2006, S. 353-483.
Siegfried Siegfried: Das neue Heer, Koblenz, Bonn 1979.
Literatur: Gustav A. Käser und E. Schulze: Pioniere des Deutschen Heeres 1955-2000. Chronik einer Truppengattung, 2. berichtigte Auflage, Stuttgart 2000.
Martin Rink: Zur Organisation des deutschen Heeres, in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation, Aufstellung, (Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 3), München 2006, S. 353-483.
Siegfried Siegfried: Das neue Heer, Koblenz, Bonn 1979.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
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